An der schönen Ilmenau

Nach unserem Stopp in Bispingen fahren wir heute noch nach Uelzen an der schönen Ilmenau. Thüringer werden bei diesem Namen in Verbindung mit Niedersachsen kurz zusammenzucken. In der Tat hat der etwa 100 Kilometer lange norddeutsche Fluss, der neben Uelzen auch durch Lüneburg fließt, nichts mit der Universitätsstadt Ilmenau am Nordrand des Thüringer Waldes zu tun – dort fließt die Ilm.

Der Fluss Ilmenau ist das bedeutendste Gewässer in der Lüneburger Heide. Er entspringt südlich von Uelzen, durchfließt die Heide nach Norden und mündet nördlich von Winsen, etwa 25 Kilometer vor Hamburg, in die Elbe. Besonders der Abschnitt zwischen Uelzen und Lüneburg eignet sich sehr gut für Wanderfahrten. Vom Kanu aus lassen sich am Ufer des Flusses die unterschiedlichen Ausprägungen der Heidelandschaft entspannt bestaunen.

Seit einigen Jahren gibt es in Bienenbüttel, zwischen Uelzen und Lüneburg, zudem einen Skulpturenpfad, an dem insgesamt elf Künstler beteiligt waren. Sie fügten dem Naturraum an der Ilmenau Kunstobjekte aus unterschiedlichen Materialien – Holz, Stein, Metall, Kunststoff – hinzu und bereicherten damit die Landschaft.

Ob der Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe davon auch nachhaltig beeindruckt wäre, werden wir nie erfahren. Seine Hymne namens „Ilmenau“ bezieht sich nicht auf den Fluss, sondern auf die thüringische Stadt.


Foto: Blick auf die Ilmenau in der Lüneburger Heide.
Fotocredit: Markus Tiemann / Lüneburger Heide GmbH.
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