Auf dem Luisenplatz in Darmstadt

Diverse Unternehmensbesuche unserer Kampagne Breitband@Mittelstand in der Region Rhein-Hessen brachten es mit sich, dass wir an unterschiedlichen Tagen zweimal in Darmstadt mit dem Informationsmobil Halt gemacht haben.

War zu Beginn dieser Woche Darmstadts großer Bezug zur Wissenschaft Thema, widmen wir uns nun der Geschichte am Beispiel des Stadtmittelpunkts, dem Luisenplatz.
Bereits zu Beginn des 18. Jahrhunderts datieren die ersten Pläne wie der zentrale Platz gestaltet werden soll, der 1820 nach Großherzogin Luise Henriette Karoline von Hessen-Darmstadt benannt wurde. Im Laufe des Jahrhunderts wurden auf dem kreuzförmigen Areal nach und nach unterschiedliche Bauwerke errichtet.

Das Kollegiengebäude wurde 1780 als Sitz der Ministerien im spätbarocken Stil fertiggestellt, in dem sich seit 1953 große Teile des Regierungspräsidiums befinden. Innerhalb des ältesten Verwaltungsgebäudes Darmstadts finden heute allerdings auch Ausstellungen und Konzerte statt.
Vor dem Kollegiengebäude wurden im Zuge einer Neugestaltung des Knotenpunkts Anfang des 20. Jahrhunderts zwei Jugendstilbrunnen errichtet. Zunächst als eine kurze Fontäne springend, läuft das Wasser anschließend schleierartig über den Rand einer Bronzeschale.

Prägnantestes Wahrzeichen des Luisenplatzes ist jedoch das Ludwigsmonument. Die 39 Meter hohe, nach Ludwig I., den ersten Großherzog von Hessen und bei Rhein benannte Säule, ziert seit 1844 das Darmstädter Terrain. Die auf der Säule platzierte Statue wurde zum Dank für die Verabschiedung der ersten hessischen Verfassung von 1820 gestiftet und ist heute eines der bekanntesten Denkmäler Darmstadts.

Wir verharren kurz, bevor es morgen in das nördliche Rheinland-Pfalz zum Besuch der EE Solutions GmbH geht.


Fotos: Das Informationsmobil auf dem Luisenplatz in Darmstadt am 30.08.2017.
Fotocredits: BBB/Jens Gowasch.



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