Bochum soll Gigabit-City werden

Glasfasertechnik - Leerrohre, Kabel und Verbindungsstücke sind am 16/03/2017 in Wernigerode in der Hochschule Harz ausgestellt.

Die Stadt Bochum will die Verbreitung von gigabitfähigen Breitbandanschlüssen voranbringen, um nahezu flächendeckend, im gesamten Stadtgebiet, hochleistungsfähige Breitbandzugänge verfügbar zu haben. Die Kooperation zwischen der Stadt Bochum, einem großen Kabelnetzbetreiber und einem regionalen Energie- und Telekommunikations-Dienstleister wurde auf der CeBIT in Hannover bekannt gegeben. In einer Absichtserklärung vereinbarten die Partner die gemeinsame Initiative „Gigabit-City Bochum“. Gegenstand der Vereinbarung ist die Versorgung von mehr als 95 Prozent der Bochumer Haushalte und Unternehmen mit Gigabitgeschwindigkeiten bis zum Ende des Jahres 2018.
Dafür wird der Kabelnetzbetreiber sein glasfaserbasiertes Kabelnetz in Bochum ertüchtigen und bis 2018 den neuen Übertragungsstandard DOCSIS 3.1 implementieren. Der Energie- und Telekommunikations-Dienstleister hat bereits 16.000 Wohneinheiten in der Ruhrmetropole per Glasfaser angeschlossen und wird zusätzlich das eigene Glasfasernetz bis 2018 ebenfalls weiter aufrüsten. Um weitere, bislang unterversorgte Stadtgebiete mit Glasfaser zu erschließen, hat die Stadt Bochum bereits Gelder für Infrastrukturmaßnahmen aus dem Bundesförderprogramm für den Breitbandausbau beantragt.
Weitere Informationen zu „Gigabit-City Bochum“ sind auf der Web-Seite der Stadt Bochum abrufbar.


Foto: BBB/Florian Schuh.



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