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Die bewegte Geschichte der Gorch Fock

Wenn mehrere Dinge ein und denselben Namen tragen, kommt es oft zu Verwechslungen. So ergeht es auch dem Segelschiff Gorch Fock. Es gibt nämlich zwei Schiffe, die diesen Namen tragen, was nur wenigen bekannt ist. Die oft als Gorch Fock II bezeichnete Barke wurde 1958 fertig gestellt. Sie ist ein Segelschulschiff der deutschen Marine und hat ihren Heimathafen in Kiel.
Die Kampagne Breitband@Mittelstand ist allerdings nicht in Kiel, sondern besucht und informiert seit Donnerstag letzter Woche Interessierte an der Küste Mecklenburg-Vorpommerns. Dort, genauer gesagt im Stralsunder Hafen, liegt die Gorch Fock I, das 1933 erbaute „Original“.

Der 82 Meter lange Segler hat eine bewegte Geschichte: Von 1933 bis 1945 ist er sowohl als Schul- wie auch als Wohnschiff für die deutsche Marine im Einsatz. 1945 von der eigenen Besatzung versenkt – man wollte das Schiff nicht der Sowjetarmee überlassen – wird die Gorch Fock nach dem Zweiten Weltkrieg dennoch der Sowjetunion als Reparationsleistung zugesprochen. Bis 1990 fährt die Barke unter dem Namen Towarischtsch als Schulschiff unter sowjetischer Flagge, bevor sie nach Auflösung der Sowjetunion Eigentum der ukrainischen Marine wird. 2003 kauft der Tall-Ship Friends e.V. den ramponierten und fahrtuntauglichen Dreimaster, überführt ihn nach Stralsund, wo er umfassend restauriert wird und als Museumsschiff im Hafen liegt.

Um das übergeordnete Ziel, die Gorch Fock wieder seetauglich zu machen, zu erreichen, kümmern sich viele ehrenamtliche Helfer. Dass dies allerdings ein schweres und aufwendiges Unterfangen ist, konnten wir bei unserer Führung durch das Schiff erfahren, da der der Tall-Ship Friends e.V vorwiegend auf Spenden angewiesen ist.

Dass auch an Bord dieses geschichtsträchtigen Schiffes digitale Lösungen ihre Anwendungen finden, zeigt uns einmal mehr die Bedeutung der digitalen Transformation für deren flächendeckende Infrastruktur wir im Einsatz sind.


Foto oben: Das Informationsmobil vor der Gorch Fock in Stralsund am 30.07.2017.
Fotos unten: Die Gorch Fock aus verschiedenen Perspektiven, Stralsund, 30.07.2017.
Fotocredits: BBB / Andreas Silberbach.

Weitere Impressionen unserer Informationskampagne finden Sie in unserer Mediathek.



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