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„Die Nutzung der digitalen Medien hat in unserer Schule und im Kollegium einen hohen Stellenwert eingenommen“

Der deutschlandweite Breitbandausbau eröffnet im Bildungssektor viele neue Möglichkeiten, um beispielsweise den Unterricht an Schulen zeitgemäß zu gestalten und die Medienkompetenz von Schülern und Lehrern zu fördern. Die Hermann-Gmeiner-Realschule plus in Daaden ist eine von knapp 600 Schulen in Rheinland-Pfalz, die als Medienkompetenzschule an einem vom Bundesland geförderten Programm teilnimmt. Im Interview erzählte uns der dortige Medienbeauftragter und Anwendungsbetreuer MNS+ Lars Limbach, welche Chancen die Digitalisierung für innovative Unterrichtskonzepte bietet.


Breitbandbüro des Bundes: Welche Rolle spielt die Digitalisierung bisher an der Hermann-Gmeiner-Realschule plus innerhalb oder außerhalb des Unterrichtes?

Lars Limbach: Im Jahr 2009 nahmen wir am Projekt „Medienkompetenz macht Schule“ des Landes Rheinland-Pfalz teil und haben seitdem unsere Ausstattung an interaktiven Whiteboards (IWB´s) und anderen digitalen Medien jedes Jahr mit Unterstützung unseres Trägers erweitern können. Unsere Schüler können in zwei Computerräumen arbeiten und einen Laptopwagen nutzen. In den Räumen der Naturwissenschaften sind mehrere Arbeitsplätze mit Laptops ausgestattet, an denen geforscht werden kann.

Die Digitalisierung spielt daher an unserer Schule eine große Rolle, da ein Unterricht ohne die entsprechenden Medien nur noch schwer denkbar ist. Bei uns gibt es kaum noch Kreidetafeln oder OH-Folien mehr. Stattdessen setzen wir abspeicherbare Tafelbilder, Digitale Arbeitsblätter, Lernsoftware und Schulbücher ein. In allen Räumen haben Lehrer und Schüler Zugriff auf unser modulares Netzwerk MNS+, das Lernen und Lehren erleichtert und die Medienkompetenz beider Seiten steigert.

Damit verbunden ist auch die Rolle der Digitalisierung außerhalb des Unterrichtes, denn die Kollegen und Kolleginnen nutzen hier die Vorzüge zur Vor- und Nachbereitung, wobei sie automatisch ihre eigenen Kompetenzen erweitern. Die Nutzung der digitalen Medien hat in unserer Schule und im Kollegium einen hohen Stellenwert eingenommen und wird durch den Besuch von Fortbildungen erweitert und gepflegt. Ein gelingender Unterricht ist auch in Zukunft nur durch eine entsprechend schnelle Breitbandanbindung gewährleistet.

Breitbandbüro des Bundes: Was wird sich im Zuge des Breitbandausbaus bei Ihnen verändern? Planen sie bestimmte Anwendungen nun in den Unterricht einzubinden?

Lars Limbach: Durch unser Konzept der sukzessiven Erweiterung unserer Hardware-Ausstattung und der Ausbildung der Schüler und Kollegen wird ein Breitbandanschluss zu einer wesentlichen Verbesserung der Abläufe führen. Außerdem wird es Stabilität in Unterricht und Weiterbildung bringen.

Gerade in einer Zeit, in der sich die Medien und Anwendungen so schnell entwickeln, erweitern und erneuern, ist der Breitbandanschluss unserer Schule wichtig. Derzeit ist die Planungsgruppe „Tablets“ damit beschäftigt, den Einsatz von Tablets in den nächsten Schuljahren zu forcieren. In diesen Prozess sind ebenfalls die Schüler und die Elternvertretung mit eingebunden. Auch hier ist ein Breitbandanschluss von größtem Nutzen.

In einer Welt, in der Digitalisierung immer mehr zur Normalität und zu einem Wettbewerbskriterium wird, ist es nur sinnvoll und vorausschauend, den Ausbau der Datenautobahnen zu pflegen und voranzutreiben. Davon können wir alle nur profitieren.


Foto oben: Eine Partnerarbeit der Klasse 9a im Computerraum.
Fotos unten: Blick in den Computerraum, das Kollegium der Hermann-Gmeiner-Realschule plus, Schüler der Klasse 9a entwickeln ein eigenes Wahlplakat am IWB, Logo der HGR.
Fotocredits: Hermann-Gmeiner-Realschule plus.

Weitere Impressionen unserer Informationskampagne finden Sie in unserer Mediathek.



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