• Startseite
  • Die Zusammenführung digitaler Anwendungen in der Smart City

Die Zusammenführung digitaler Anwendungen in der Smart City

Vernetzte Pins auf einer Karte

Mit der Informationskampagne Breitband@Mittelstand besuchte das Breitbandbüro des Bundes seit Februar zahlreiche Unternehmen, Technologieparks, Kompetenzzentren oder Veranstaltungen und lernte dabei viele spannende Projekte kennen, die das Zukunftskonzept Smart City vorantreiben. Der Begriff Smart City umfasst verschiedene Technologien, Anwendungen und Konzepte, durch deren Vernetzung Städte und Regionen zu fortschrittlichen, effizienteren und sozialeren Wirtschafts- und Lebensräumen werden. Deutschlandweit nutzen Städte und Kommunen verschiedene Ansätze, um individuelle Lösungen zu finden, die nicht nur die Verkehrslenkung optimieren oder Bürgerservices digitalisieren, sondern auch Energie sparen und die Umwelt schonen.

Die Smart City beginnt beispielsweise in der städtischen Verwaltung mit der Einführung von E-Government. Neben dem Verzicht auf Papierunterlagen wie in Bützow zählt hierzu auch die Digitalisierung von Dienstleistungen, die Bürger über ein Onlineportal in Anspruch nehmen können, wie es von der Stadt Gütersloh mit dem Modellprojekt „E-Government“ vorbildlich umgesetzt wurde. Über ein sicheres Onlinesystem können Bürger so etwa Unternehmen gründen oder unkompliziert ihren Parkausweis erwerben.

Smart City umfasst ebenfalls die optimale Nutzung von Infrastruktur und die gezielte Versorgung einer Stadt. Um etwa das Verkehrsaufkommen im Blick zu behalten, fördern Smart Citys wie die Digitalstadt Darmstadt Sharing-Angebote und Smart Parking. Außerdem nutzt die Stadt das Wissen von Experten der HEAG Holding AG für komplexe und kleinteilige Versorgungsprozesse, wie es die smarten Abfallbehälter der Stadt verdeutlichen, die – ausgestattet mit Sensoren – selbstständig anzeigen, wann sie geleert werden müssen.

Der flächendeckende Breitbandausbau ermöglicht eine leistungsstarke digitale Infrastruktur, die eine wichtige Voraussetzung für Smart Citys – insbesondere wenn sie mit dem Internet der Dinge (IoT) verknüpft werden – darstellt. Die intelligente Vernetzung von Diensten und Dingen gewinnt für das Konzept der Smart City zunehmend an Bedeutung. Verschiedene digitale Anwendungen werden miteinander und mit Geräten vernetzt, um so das Leben oder das Arbeiten angenehmer und effizienter zu gestalten. Die neuesten Entwicklungen aus diesem Bereich konnten auf der Hannover Messe begutachtet und bei Veranstaltungen wie dem Digital Brunch der IHK Köln diskutiert werden. Unternehmen wie die digital worx GmbH nutzen die neuen Technologien und entwickeln passgenaue Softwarelösungen etwa für die Steuerung von Maschinen im Internet der Dinge über mobile Interfaces (Benutzeroberflächen zwischen Mensch und Maschine).

Aufgrund der tragenden Rolle mittelständischer Unternehmen, die bei weitem nicht nur in den Metropolen Deutschlands zu Hause sind, betont in diesem Zusammenhang die Forschungsinitiative „Smart Rural Areas“ des Fraunhofer IESE, dass außerstädtische Regionen bei Smart City-Entwicklungen nicht den Anschluss verlieren dürfen. Das Breitbandbüro des Bundes wird dies auch 2018 aufmerksam verfolgen und innovative Konzepte aus ganz Deutschland vorstellen.

Foto oben: In einer Smart City sind verschiedene Technologien, Anwendungen und Konzepte miteinander vernetzt.
Fotocredit: optimarc/shutterstock
Fotos unten: Rainer Spies (Referatsleiter, Referat des Rates und des Bürgermeisters bei der Stadt Gütersloh; li.), Henning Schulz (Bürgermeister der Stadt Gütersloh; mi.) und Christina Flore (BBB); Christian Grüschow (Bürgermeister von Bützow) vor dem Rathaus in Bützow; Das Informationsmobil auf dem Luisenplatz in Darmstadt am 30.08.2017 und bei Digital Cologne am 14.11.2017 in Köln.
Fotoredits: BBB/Andreas Silberbach und Jens Gowasch.

Weitere Impressionen unserer Informationskampagne finden Sie in unserer Mediathek.



Breitbandbüro des Bundes
T 030 60 40 40 6-0
F 030 60 40 40 6-40
E kontakt(at)breitbandbuero.de



Postanschrift
Postfach 64 01 13
10047 Berlin