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Digitale Lösungen befördern und verändern Bildung

Das Breitbandbüro des Bundes ist mit der Kampagne Breitband@Mittelstand am 30.11.2017 unterwegs in Frechen.

Das Breitbandbüro des Bundes besuchte im Rahmen der Kampagne Breitband@Mittelstand seit Februar eine Vielzahl von Unternehmen, Institutionen und Veranstaltungen unterschiedlichster Ausrichtung in allen Regionen Deutschlands, um über die Potenziale des Breitbandausbaus zu informieren. In nahezu allen Gesprächen, die in diesem Zusammenhang mit den beteiligten Personen geführt wurden, ist die Bedeutung der persönlichen Bildung offenbar geworden, die mit dem Voranschreiten der Digitalisierung einhergeht: Digitale Lösungen spielen heute eine entscheidende Rolle bei der Wissensvermittlung; damit befördern und verändern sie Bildung.

Deutlich wurde dies etwa bei dem Besuch der integrierten Gesamtschule Hamm/Sieg, deren Klassenräume mit interaktiven Whiteboards ausgestattet sind und die sich durch den Breitbandanschluss weitere Möglichkeiten bei der Einbindung digitaler Anwendungen erhoffen. Medienkompetenz wird an der Schule großgeschrieben. In AGs lernen Schüler beispielsweise den verantwortlichen Umgang mit ihren Daten. Auch bei der Hermann-Gmeiner-Realschule im rheinland-pfälzischen Daaden gehen digitale Applikationen im Unterricht selbstverständlich Hand in Hand mit dem Bildungsauftrag. Sie erleichtern das Lernen wie das Lehren gleichermaßen und steigern die Medienkompetenz auf Seiten der Lehrer und Schüler.

Die digitale Transformation hat selbstverständlich auch Universitäten und Hochschulen erreicht. Den in der heutigen Zeit stark nachgefragten Anspruch auf Flexibilität erfüllt die Rheinische Fachhochschule Köln, indem sie Vorlesungen im Flipped Classroom durchführt. An der Teilnahme verhinderte Studierende können sich über das Internet einklinken, Podcasts und Video-Booklet-Inhalte sowie das Studium begleitende hochschuleigene E-Learning-System nutzen. Durch den Einsatz digitaler Technologien kommt es hierdurch zu einer Neudefinition in der Bildungsvermittlung: Während für den reinen Informationstransport digitale Applikationen verwendet werden, kann die wertvolle Präsenzzeit für aktiveres, projektbasiertes Lernen genutzt werden.
Die Hochschule Mittweida in Sachsen hat zahlreiche digitalisierte Lehr- und Lernangebote entwickelt und in den Bildungsbetrieb integriert. Durch den Einsatz einer, von mehreren sächsischen Hochschulen genutzten digitalen Lernplattform können viele Bildungsangebote durch E-Learning unterstützt werden.

Auch Unternehmen nehmen sich der Digitalisierung der Bildung an. Die mybreev GmbH widmet sich explizit dem Thema E-Learning. Gerade dort komme es darauf an, wie man die Digitalisierungsstrategie eines Unternehmens oder den digitalen Wandel erklärt, so mybreev-Geschäftsführer Uwe Röniger. Oliver Schulz, Senior Sales Consultant der WTT CampusONE GmbH, sieht vor allem die sich verändernden Arbeitswelten (mobiles Arbeiten, Kollaborationsansätze, Interaktionslernen etc.) als Ansatzpunkte für effizient eingesetztes E-Learning.

Wie Bildung über digitale Angebote informell und spielerisch vermittelt werden kann, zeigen beispielhaft der Zoo Gelsenkirchen, das Ozeaneum in Stralsund und das Universum® Bremen. Bei allen Freizeitattraktionen können die Besucher digitale Applikationen und multimediale Anwendungen vor allem als zusätzliche Informationsquellen zu den Exponaten nutzen – ganz gleich ob es sich bei ihnen um haptische Entwicklungen der Wissenschaft, Tiermodelle oder lebende Tiere handelt.

Die digitale Transformation schreitet weiter voran. Bildung wird dabei eine wesentliche Rolle spielen – zum einen als Ziel, das durch digitale Lösungen gefördert wird, zum anderen als Voraussetzung für die Anwendung digitaler Werkzeuge.


Foto oben: Austausch zu digitaler Bildung – Sebastian Rölke (BBB) erklärt Schülerinnen und Schülern am 30.11.2017 in Frechen (Nordrhein-Westfalen) digitale Anwendungen. Fotocredit: BBB/Jens Gowasch.
Fotos unten: Schüler der Klasse 9a der Hermann-Gmeiner-Realschule in Daaden (Rheinland-Pfalz) entwickeln ein eigenes Wahlplakat am Whiteboard; Prof. Dr.-Ing. habil. Gerhard Thiem, Prorektor Forschung und Entwicklung, und Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) Matthias Baumgart, Referatsleiter Forschung, (l-r) am 14. Juni 2017 an der Hochschule in Mittweida vor dem Informationsmobil des Breitbandbüros des Bundes; WTT Campus-ONE-Anwendung; Ausstellungsraum des Ozeaneums in Stralsund.
Fotoredits: Hermann-Gmeiner-Realschule plus/Hochschule Mittweida/Helmut Hammer/WTT CampusONE/Ozeanum Stralsund/Johannes-Maria Schlorke.

Weitere Impressionen unserer Informationskampagne finden Sie in unserer Mediathek.



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