Digitalisierung am Ostseeflughafen

Vergangene Woche besuchte das Team der Kampagne Breitband@Mittelstand den Ostseeflughafen Stralsund-Barth. Der gemeinsam von der Hansestadt Stralsund, der Stadt Barth und dem Landkreis Vorpommern-Rügen betriebene Regionalflughafen bietet unter anderem die sehr beliebten Rundflüge über die Küstenregion und die Inselwelt der Ostsee.

Anlass des Besuches war die zunehmende Digitalisierung des Flughafens. Jan Hufnagel, Geschäftsführer der Ostseeflughafen Stralsund-Barth GmbH, erklärte Kampagnenmanager Oliver Thoben (Breitbandbüro des Bundes), dass der Flughafen in vielen Bereichen verstärkt auf digitale Anwendungen setzt. Von Voice over IP für die alltägliche Kommunikation über digitale Abrechnungssysteme bis hin zur digitalen Steuerung von Tankanlagen. Das Kampagnenteam durfte einige Starts direkt vom Tower aus miterleben.

Jan Hufnagel betonte zudem die Bedeutung des Flughafens als Standortfaktor in der Region Vorpommern-Rügen. Investoren kämen heutzutage eher mit dem Flugzeug und bräuchten die Gewissheit, rund um die Uhr landen und starten zu können, so Hufnagel.

Eine Besonderheit des Ostseeflughafens ist, dass er sich finanziell nicht alleine durch den Flugverkehr trägt. Eine große Fläche des Areals ist an einen Solarstromerzeuger verpachtet, wodurch die Finanzierung gesichert wird. Dieses Areal wird zudem für Forschungszwecke genutzt.

Insgesamt fand das Kampagnenteam bei dem etwa zweistündigen Besuch zahlreiche Anknüpfungspunkte und erlebte, wie digitale Transformation einen Flughafen und damit auch eine ganze Region verändert.


Foto oben: Oliver Thoben vor einem Flugzeug auf der Start- und Landebahn des Ostseeflughafens Stralsund-Barth am 31.07.2017.
Fotocredits: BBB/Andreas Silberbach.

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