Fortschrittliche Wege in Lingen

Vom nahe Bremerhaven gelegenen Beverstedt ging es gestern für das Informationsmobil und die Kampagne Breitband@Mittelstand in das circa 180 Kilometer südwestlich entfernte Lingen.

War die rund 55.000 Einwohner zählende Stadt wie das gesamte Emsland aufgrund ihrer geologischen Gegebenheiten bis Mitte des 20. Jahrhunderts ein Zentrum des Torfabbaus, siedelten sich nachfolgend große Teile der deutschen Erdölindustrie in Lingen an. Der wirtschaftliche Aufschwung der Region liegt in der Förderung des Rohstoffes begründet und die Bedeutung dieses Produktionszweigs ist weiterhin groß, doch ruhte sich Lingen nicht auf dem Erfolg aus.

Neben mehreren Berufsschulen mit unterschiedlichen Fachrichtungen und der Berufsakademie Emsland, hält seit 1995 der Standort Lingen der Hochschule Osnabrück die Fahne der Bildungseinrichtungen in der grenznah zu den Niederlanden gelegenen Stadt hoch. Dabei findet die Fakultät Management, Kultur und Technik seit 2012 ihren Platz in einem ganz besonderen Bauwerk.
Nach mehrjähriger Restaurierungs- und Bauzeit entstand in den Hallen I und II des ehemaligen Eisenbahnausbesserungswerks der Campus Lingen. Wo früher Dampflokomotiven repariert und gewartet wurden, wird heute studiert, gelehrt und geforscht. Die Hallen sind 200 Meter lang, 56 Meter breit und knapp 15 Meter hoch. In ihnen sind nach dem Haus-in-Haus-Prinzip acht kleinere, weiße Häuser unter einem Glasdach errichtet worden, wo sich u. a. Seminarräume, Bibliotheken und die Mensa befinden.

Doch nicht nur die Hochschule, sondern auch das IHK-Büro Lingen findet Platz auf dem Areal des Campus Lingen, den wir anlässlich des IHK-Workshops aufgesucht haben.


Foto oben: Der Campus Lingen. Lingen, 25.09.2017.
Fotocredits: BBB/Jens Gowasch.

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