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Heilpraktikerausbildung: „Digitalisierung des Lernens ist ein wichtiger Baustein im Gesundheitssystem“

Die Deutsche Heilpraktikerschule ist „eine Ausbildungsstätte für naturheilkundliche und psychotherapeutische Heilpraktiker“. Sie vermittelt „in den medizinischen Seminaren und Kursen zur Ausbildung als Heilpraktiker Fachwissen auf arztähnlichem Niveau“ und bereiten Lernende „für die Prüfung zum Heilpraktiker vor – sowohl im Präsenzunterricht als auch im Fernstudium.

Das Breitbandbüro des Bundes fragte bei Michael Bochmann, Inhaber und Geschäftsführer, nach, welchen Einfluss digitale Lösungen auf die Ausbildung der Deutsche Heilpraktikerschule haben.


Breitbandbüro des Bundes: Herr Bochmann, geben Sie uns einen Einblick in Ihren Alltag als Ausbildungsstätte.
Michael Bochmann: Seit 1998 bildet die Deutsche Heilpraktikerschule Heilpraktiker aus. Das Ausbildungskonzept der Deutschen Heilpraktikerschule findet bundesweit an über 20 Standorten Anwendung. Ein durchdachter und umfassender Lehrplan stellt sicher, dass unsere Schüler medizinisch auf die Heilpraktikerüberprüfung beim Gesundheitsamt vorbereitet werden und ein breites Spektrum an naturheilkundlichen Heilverfahren vermittelt bekommen. Der Erfolg unserer Ausbildung basiert auf den durch die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht zugelassenen Skripten, die sowohl im Präsenzunterricht als auch im Fernstudium Anwendung finden. Diese sind neben weiteren digitalen Medien auf dem Online-Campus der Deutschen Heilpraktikerschule abrufbar. Videos, Link-Listen, Podcasts, besprochene PowerPoint-Präsentationen und Bilderrätsel tragen zum Lernerfolg unserer Schüler bei. Digitale Zwischenprüfungen helfen beim Überprüfen des Wissensstands unserer Schüler. Zur aktiven Wiederholung der Ausbildungsinhalte findet alle 14 Tage Online-Unterricht im virtuellen Klassenzimmer statt. Neben den Hauptausbildungen bieten wir weitere Fernlehrgänge zur beruflichen Weiterbildung von Heilpraktikern und medizinischem Personal an. Nebenberuflich, ortsunabhängig und im eigenen Rhythmus ermöglichen wir lebenslanges Lernen auf höchstem digitalen Niveau.

Breitbandbüro des Bundes: Welches Pensum absolvieren Ihre Schüler„digital“, welches mit Präsenz-Lernen?
Bochmann: In Abhängigkeit des gewählten Fernlehrgangs und der selbstgewählten Dauer (5 bis 36 Monate) investieren unsere Fernschüler zwischen 5 bis 30 Stunden pro Woche für das Selbststudium online und mit dem Skriptmaterial und unserem Online-Campus. Jedes Kapitel endet mit Fragen, um das erworbene Wissen zusammenzufassen und zu festigen. Alle Skripte beinhalten QR-Codes, welche auf Videos oder zusätzliches Material im Online-Campus verweisen. Unser didaktisches Konzept basiert auf den Erkenntnissen des gehirngerechten Lernens und der Berücksichtigung individueller Lernerfahrungen. Distance Learning bedeutet, von zuhause aus oder unterwegs zu lernen. Zwischenprüfungen und Testfragen helfen, den eigenen Wissensstand zu kontrollieren. Die Schüler werden persönlich durch Tutoren betreut, die sowohl organisatorisch als auch fachlich via E-Mail oder Telefon für die Fernschüler erreichbar sind. In regelmäßigen Wochenendseminaren werden praktische Fähigkeiten vermittelt und das selbsterlernte Wissen gefestigt.

Breitbandbüro des Bundes: Wie wird sich Lernen in Heil- und Pflegeberufen in den kommenden Jahren weiterentwickeln? Welche Rollen werden Digitalisierung und Vernetzung dabei spielen?
Bochmann: Aufgrund von Schichtarbeit und personellen Engpässen sind berufliche Weiterbildung und -entwicklung bei Heil- und Pflegeberufen eine große Herausforderung. Vor diesem Hintergrund ist die Digitalisierung des Lernens ein wichtiger Baustein im Gesundheitssystem. Durch Fernlernen, Webinare, Apps und Online-Campus kann eine ortsunabhängige und flexible Weiterbildung garantiert werden. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass Lernmaterial auf allen Geräten in einer gleichbleibenden Qualität abrufbar ist. Eine responsive Website ist für unser Angebot und unsere Produkte von enormer Bedeutung. Ebenso wie eine flächendeckende Internetverbindung, um sicherzustellen, dass auch im ländlichen Raum das Pflege- und Heilpersonal entsprechend geschult und weitergebildet werden kann.

Breitbandbüro des Bundes: Zum Schluss ein Satz, den Sie gerne vervollständigen können: „Digitalisierung bedeutet für uns als Ausbildungseinrichtung …“
Bochmann: …, unsere Produkte mit dem technologischen Fortschritt weiterzuentwickeln und unseren Kunden Bildung auf höchstem fachlichen und digitalen Niveau zu ermöglich.


Foto oben: Kati Fritzsche, Geschäftsbereichsleitung Marketing & PR bei der Deutschen Heilpraktikerschule und Michael Bochmann, Inhaber und Geschäftsführer der Deutschen Heilpraktikerschule.
Foto unten: Michael Bochmann und Kati Fritzsche am Informationsmobil des Breitbandbüros des Bundes mit Ulla Vetter (Niederlassungsleiterin atene KOM GmbH, li.) und Claudia Mühlberg (stellv. Niederlassungsleiterin atene KOM GmbH, re.)

Fotocredit: Breitbandbüro des Bundes / Jens Gowasch.

Weitere Impressionen unserer Informationskampagne finden Sie in unserer Mediathek.



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