Hochseeluft in der Hansestadt Wismar

Nach dem Aufenthalt im idyllischen Küstenort Kühlungsborn zieht es uns heute nach Wismar. Die zeitweilig unter schwedischer Herrschaft stehende Stadt schloss sich im 13. Jahrhundert mit Rostock und Lübeck zur Hanse im Ostseeraum zusammen. Der gemeinsame Schutzvertrag half den Handelsstädten vor allem dabei, die Seeräuber und Piraten auf See zu bekämpfen. Der Wismarer Hafen ist bis heute ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt und mit seinen Werften einer der größten Arbeitgeber der Region.

Das Symbol der Hanse findet sich im Stadtwappen Wismars: Die Kogge. Dieser Schiffstyp eignete sich ideal, um viele Waren zu transportieren und sich mit Kanonen an Bord gegen die unliebsamen Besucher auf hoher See zu schützen. Im 12. Jahrhundert schipperte der Prototyp der Kogge aus dem Friesland über die Handelsroute in die Ostsee. Die kürzere Bauzeit und der geringere Holzbedarf bei mehr effektivem Laderaum, begeisterte die Schiffsbauer in der Baltischen See. Die bisher verwendeten Hochseeschiffe nach skandinavischem Vorbild passte man an und profitierte vom boomenden Handel. Der Einmaster entwickelte sich zum bedeutendsten Schiffstyp des Spätmittelalters.

Im Alten Hafen von Wismar können Besucher seit 2006 eine mittelalterliche Kogge dieser Art erkunden. Inspiriert wurde der Nachbau vom Wrackfund der Poel 11 nordwestlich von Timmendorf. Direkt gegenüber des Schiffes befindet sich das CIM-Technologie-Zentrum Wismar, das wir heute mit dem Informationsmobil besuchen.


Foto: Das Informationsmobil auf dem Weg nach Wittmund.
Fotocredits: BBB / Florian Schuh.

Weitere Impressionen unserer Informationskampagne finden Sie in unserer Mediathek.



Breitbandbüro des Bundes
T 030 60 40 40 6-0
F 030 60 40 40 6-40
E kontakt(at)breitbandbuero.de



Postanschrift
Postfach 64 01 13
10047 Berlin