Mit den FahrradJägern auf Tour

Wer kennt es nicht? Die Suche nach dem eigenen Fahrrad bleibt erfolglos – nicht aus Gründen der Vergesslichkeit, sondern weil es gestohlen wurde. Der Verlust seines Rades aufgrund von Diebstahl ereilte Martin Jäger fünfmal in drei Jahren. Grund genug für den 31-jährigen Rostocker, mit seiner Partnerin Steffi Wulf die Onlineplattform FahrradJäger zu gründen.

Nachdem uns Ralf Jäger bereits im Frühjahr Rede und Antwort stand, besuchten wir mit dem Informationsmobil letzte Woche die FahrradJäger in Rostock.
Auf einer gemeinsamen Radtour berichteten uns die Gründer von ihren Aktivitäten auf den sozialen Medien. Die immense Bedeutung der sozialen Kanäle für das Rostocker Start-up zeigt sich in hohen Zugriffszahlen und der regen Beteiligung wie Einbeziehung der Community. So gibt es das Herzstück der Idee – das auf dem Rad zu installierende etwa zehn Zentimeter lange Sicherheitsmodul „insect“ – auf Anregung und Wunsch der Community auch als Black Edition.

Eine Grauzone betreten die FahrradJäger bei der Frage, wie sich die „Jäger“ oder Passanten bei dem Auffinden eines gestohlenen Bikes und des Diebes verhalten sollen. Um der Selbstjustiz vorzubeugen haben die FahrradJäger die Prämisse herausgegeben, direkt die Polizei zu informieren und nicht selbst den Dieb zu überführen.

Auf dem Weg zum geschäftlich erfolgreichen Durchbruch ist ein erster großer Schritt getan – die Edition für September ist ausverkauft.


Foto oben: Oliver Thoben (l., Kampagnenmanager Breitbandbüro des Bundes) und das Team der FahrradJäger (v.l.): Martin Jäger (CEO & Gründer), Steffi Wulf (CCO & Gründerin), Max Chodura (Social Media) vor dem Informationsmobil in Rostock, 01.08.2017.
Foto unten: Das Sicherheitsmodul „insect“, installiert am Fahrradrahmen.
Fotocredits: BBB/Andreas Silberbach.



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