Radeln in Gelnhausen

Am Wochenende waren wir sportlich unterwegs und besuchten mit dem Informationsmobil die Veranstaltung des Main-Kinzig-Kreises „Kinzigtal total – Vorfahrt für’s Fahrrad“ in Gelnhausen. Neben vielen gut gelaunten Radlern verzückte uns auch die wunderschöne Altstadt. Hier reiht sich ein Fachwerkhaus an das nächste. Darüber thront die imposante Marienkriche. Durch die Lage an der Fernhandelsstraße zwischen Frankfurt und Leipzig, war die Barbarossastadt Gelnhausen ein wichtiger Handelstreffpunkt und ließ die Stadt nach ihrer Gründung rasant wachsen. Heute sind die historischen und meist sehr gut erhaltenen Bauten beliebte Sehenswürdigkeiten. Die Bedeutung der Stadt als wichtiger Wirtschaftsstandort im Main-Kinzig-Kreis gilt nach wie vor.

Gelnhausen ist außerdem Geburtsstadt von Johann Philipp Reis, dem Erfinder des Telefons. Kaum vorstellbar, wo wir heute ohne dieses Gerät wären. Reis gelang es, Töne über elektrische Leitungen zu übertragen. In Verbindung mit dem ebenfalls von ihm entwickelten Kontaktmikrophon entstand so das „Telephon“.

Der Tüftler und Erfinder hat jedoch noch an einem weiteren Meilenstein mitgewirkt. Mit dem Veloziped entwickelte er eine frühe Form des Fahrrads, das mithilfe von Hebeln gesteuert wurde. Vermutlich wäre er also begeistert, von der neuesten Verbreitungsform des Zweirads: der Pedelecs. Aufgrund der steigenden Beliebtheit des Elektrofahrrads waren vermutlich auch am Sonntag einige Radler damit auf den bergigen Straßen des hessischen Kinzigtals unterwegs.


Foto: Nahaufnahme von einer Reihe Fahrrädern.
Fotocredit: BBB/Jens Gowasch.

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