Reger Gedankenaustausch in Frechen

Unterwegs für Deutschlands digitale Zukunft war die Informationskampagne Breitband@Mittelstand vergangenen Donnerstag in Frechen bei Köln. Zweigeteilt war der Besuch in der Stadt des Rhein-Erft-Kreises, vormittags informierten sich Schulklassen am Informationsmobil, während am Abend auf Einladung der Stadt Frechen das Breitbandbüro des Bundes über den Breitbandausbau in der Region Auskunft gab.

Insgesamt drei Schulklassen nahmen die Gelegenheit war, sich am Informationsmobil den Glasfaserausbau und die verschiedenen Anwendungen von Digitalisierung durch Sebastian Rölke (Breitbandbüro des Bundes) nahe bringen zu lassen. Die Schüler zeigten sich sehr interessiert und stellten viele Fragen zu den Möglichkeiten, die sich durch die Digitalisierung ergeben. Das digitale Equipment des Informationsmobils wie der Telepräsenzroboter, der 3-D-Drucker und die VR-Brille wurde sowohl von den Grundschülern als auch von jenen aus einer 9. Klasse als Highlight wahrgenommen.
Die Schüler der 9. Klasse machten sich, angeregt durch ihren Lehrer, Gedanken über die berufliche Zukunft und waren sich einig, dass eine frühe und fachgerechte Medienausbildung eine gute Perspektive für einen erfolgreichen Berufsweg in der digitalen Gesellschaft darstellt.

Am Abend des 30.11.2017 fand die Jahresausklangsveranstaltung der Wirtschaftsförderung der Stadt Frechen statt. Da die Veranstaltung in diesem Jahr unter dem Leitthema „Frechen digital“ präsentiert wurde, war das Breitbandbüro des Bundes, vertreten durch Sebastian Rölke, ebenfalls vor Ort und informierte über den Breitbandausbau und Digitalisierung.

Auf einer Podiumsdiskussion, an der auch ortsansässige Unternehmer, die Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung Rhein-Erft GmbH, Professor Beate Braun, sowie die Frechener Bürgermeisterin Susanne Stupp teilnahmen, teilten die anwesenden Unternehmer mit, dass höhere Bandbreiten benötigt werden, um die Betriebe zuverlässig führen zu können. Sebastian Rölke informierte im Rahmen der Informationskampagne über die Nutzung von Fördermitteln zum Breitbandausbau, auch Kooperationen zwischen örtlichen Unternehmen hinsichtlich des Ausbaus wurden diskutiert.
Laut einer Studie, die von der Wirtschaftsförderung der Stadt Frechen in Auftrag gegeben wurde, ist die ortsansässige Wirtschaft mehrheitlich stark an Digitalisierung interessiert und so herrschte Einigkeit zwischen Stadtverwaltung, Wirtschaftsförderung und Unternehmen, dass eine funktionierende digitale Infrastruktur notwendig zum Erhalt und Ausbau der Unternehmen im Rhein-Erft-Kreis ist.


Foto oben: Sebastian Rölke (BBB, 5.v.l.) diskutiert im Stadtsaal Frechen über Breitbandausbau mit Horst Winkelhag (Vorsitzender Interessenvereinigung Frechener Unternehmer), Niklas Geuer (Elektro Geuer GmbH/esperto GmbH; Stellvertretender Vorsitzender Aktivkreis Frechen e.V.), Markus Mölter (MoSeven), Beate Braun (Wirtschaftsförderung Rhein-Erft GmbH), Susanne Stupp (Bürgermeisterin Frechen) und Kati Ulrich (Moderatorin v.l.). Frechen, 30.11.2017.
Fotos unten: Sebastian Rölke (BBB) stellt Schulklassen die digitalen Anwendungen des Informationsmobils vor. Frechen, 30.11.2017.
Fotocredits: BBB/Jens Gowasch.



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