Die Türme von Burg

Der 2. Tag in Sachsen-Anhalt führte uns vergangenen Donnerstag nach Burg. Die Kreisstadt des Landkreises Jerichower Land befindet sich nordöstlich von Magdeburg am Elbe-Havel-Kanal.

Die Kleinstadt wurde in den vergangenen Jahren aufwändig saniert und die einladende Innenstadt zeigt sich nun wieder mit zahlreichen Reminiszenzen an vergangene Jahrhunderte. Als Stadt der Türme besitzt Burg dazu einige bereits von Weitem auffallende Bauten mit völlig unterschiedlicher Geschichte:

  • Der Berliner Torturm stammt aus dem 14. Jahrhundert. Er war einer von zwischenzeitlich etwa 30 Wehrtürmen der Stadt.
  • Der Hexenturm aus dem 11. Jahrhundert erhielt nach mehreren Umbauten seine charakteristische runde Form, diente als Wach- und Wehrturm und – daher der Name – im 17. Jahrhundert als Gefängnis für angebliche Hexen.
  • Der Kuhturm oder auch Freiheitsturm ist ein in die Stadtmauer integrierter, vermutlich als Wohnhaus genutzter Turm, der zwischenzeitlich auch als Gefängnis diente. Die Bezeichnung Kuhturm erhielt er vom Vieh, das von den Bauern an ihm vorbei durch das Kuhtor getrieben wurde. Erwähnt wurde er erstmals im Jahre 1530.
  • Natürlich besitzt Burg auch einen Wasserturm. Erbaut 1902 beherbergt dieser Turm aus rotem Backstein heute Ausstellungen zur Geschichte der Stadt und zur Landwirtschaft.
  • Am Stadtrand lässt sich von der Aussichtsplattform des circa 27 Meter hohen Bismarckturms aus ein wunderbarer Blick auf Stadt und Umgebung werfen.

Neben den Türmen hat Burg zahlreiche weitere sehenswerte Besonderheiten zu bieten. Ein Besuch – vielleicht ja zur Landesgartenschau 2018 – lohnt also in jedem Fall.

Dass auch die Bewohner Burgs richtig toll sind, davon konnten wir uns beim Team der Metallbau Meyer & Sohn GmbH und Co.KG überzeugen. Wir wurden mit unserem Informationsmobil überaus freundlich und interessiert empfangen und tauschten uns zum Stand der Digitalisierung vor Ort aus. Digitale Infrastruktur, so der Tenor, wird auch für Burg zunehmend wichtig sein, um Historisches zu erhalten und den Weg in die Zukunft fortzusetzen.


Foto: Skulptur auf dem Grundstück der Metallbau Meyer & Sohn GmbH und Co.KG in Burg am 5.10.2017.
Fotocredit: BBB/Jens Gowasch.

Weitere Impressionen unserer Informationskampagne finden Sie in unserer Mediathek.



Breitbandbüro des Bundes
T 030 60 40 40 6-0
F 030 60 40 40 6-40
E kontakt(at)breitbandbuero.de



Postanschrift
Postfach 64 01 13
10047 Berlin