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Nationales BCO

Die Europäische Kommission hat die Gründung eines europäischen Netzes von Breitband-Kompetenzbüros (engl. Broadband Competence Office, BCO) eingeleitet.

BCOs informieren Bürger und Unternehmen und stellen den Vertretern der lokalen und regionalen Gebietskörperschaften technische Mittel zur Verfügung, um effizient in Breitbandverfahren zu investieren.

Auf regionaler oder nationaler Ebene werden BCOs als einzelne Kontaktstellen innerhalb der Einrichtungen eingesetzt, die Breitbandmaßnahmen im Rahmen der Programme der Europäischen Struktur- und Investitionsfonds (ESIF) bereitstellen. Die Mitgliedstaaten und Regionen werden außerdem aufgefordert, die BCO-Funktion durch geeignete technische Hilfe zu verstärken.

Die Europäische Kommission wird eine Unterstützungseinrichtung für den Informationsaustausch, das gegenseitige Lernen und den Austausch bewährter Praktiken zwischen allen BCOs durch regelmäßige Workshops anbieten. Das Netz wird auch Einblicke in die politischen, regulatorischen und finanziellen Möglichkeiten der EU erhalten.


Das erste Treffen für das Netzwerk der Breitband-Kompetenzbüros fand am 14. November 2016 statt. Die Veranstaltung widmete sich drei Hauptthemen:

  • Präsentation und Diskussion der Ziele und Aufgaben der BCO-Initiative und ihrer EU-Förderfazilität
  • Konsultation mit BCOs, um Ideen für das Vorarbeitsprogramm für das BCO-Netz zu sammeln
  • Präsentation der WiFi4EU-Initiative einschließlich der Rolle des BCO-Netzes bei der Umsetzung

Ein zweites Treffen fand am 15. und 16. Mai 2017 in Brüssel statt. Dort ging es primär um:

  • die Schaffung einer gemeinschaftlichen Diskussionsplattform für alle BCOs
  • das Identifizieren gemeinsamer Herausforderungen und das Vorstellen und Teilen von Best-Practice-Beispielen
  • die Bestimmung der wichtigsten Interessengebiete für künftige Treffen und Schulungen

Auf der Agenda standen insbesondere die Kartierung der weißen Flecken des Breitbandausbaus, die Richtlinie zur Kostenreduzierung beim Breitbandausbau und die Nachfragebündelung.

 

Weitere Informationen erhalten Sie auf den Seiten der Europäischen Kommission (in englischer Sprache).



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