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6. Regionalkonferenz: Erfolgreicher Breitbandausbau in Niedersachsen

Am 20. Juli 2015 fand die niedersächsische Regionalkonferenz in Uelzen statt. Zu den Teilnehmern gehörten Vertreter aus Politik, Land, Gemeinden und der Wirtschaft.

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) führt in jedem Bundesland eine Diskussionsrunde zum Thema Breitbandausbau durch. Bei der niedersächsischen Konferenz kamen regionale und überregionale Experten zusammen, um gemeinsam ihre Erfahrungen und Strategien zum Breitbandausbau auszutauschen. Neben Themenbeiträgen sollen Kreise, Städte und Kommunen durch die Vorstellung informativer Praxismodelle voneinander lernen, wie der Breitbandausbau zügig vorangetrieben werden kann.

In Zukunft möchte Olaf Lies, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr des Landes Niedersachsen, die sogenannten weißen Flecken auf der Landkarte beseitigt sehen. Er erklärte, dass die Investitionen in die Breitbandinfrastruktur zwar kostenintensiv seien, sich letztendlich aber auszahlen würden.

Rainer Bomba, Staatssekretär des BMVI, betonte wie wichtig es sei, den Breitbandausbau überparteilich und über Dekaden hinaus zu planen. Bomba machte darauf aufmerksam, dass der Bund voraussichtlich noch in diesem Jahr ein neues, milliardenschweres Förderprogramm zur Unterstützung von Ausbauprojekten starten wird.

Alle Teilnehmer waren sich einig, dass Bund und Länder bei der Breitbandförderung künftig noch enger zusammenarbeiten sollten. Anschließend stellten die Landkreise Uelzen, Rotenburg (Wümme) und Wolfenbüttel ihre Praxismodelle für den erfolgreichen Breitbandausbau vor. Der Landrat Dr. Heiko Blume erklärte, dass die Region Uelzen via FTTB erschlossen und die Infrastruktur an Telekommunikationsunternehmen verpachtet werde. Der Spatenstich wird 2016 erfolgen. Dagegen entschied sich der Landkreis Wolfenbüttel für ein kreiseigenes FTTC-Netz, legte Dezernent Claus-Jürgen Schillmann dar. Die Kommune ist bundesweit die erste, die ihr Projekt auf Basis der Bundesrahmenregelung Lehrrohre erfolgreich durchführte. Landrat Hermann Luttmann schilderte die Strategie der Region Rotenburg (Wümme), die auf einen kompletten VDSL2-Ausbau mit ergänzenden FTTH-Gebieten setzt. Alle vorhandenen Kabelverzweiger im Landkreis werden nach und nach mit Glasfaser angeschlossen.

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