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7. Regionalkonferenz: Erfolgreicher Breitbandausbau in Rheinland-Pfalz

Am 8. September 2015 fand in Koblenz die 7. Regionalkonferenz zum Thema Breitbandausbau statt. Die Veranstaltung ist Teil einer Reihe von Regionalkonferenzen, die das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) derzeit in jedem Bundesland durchführt. Ziel der Veranstaltung ist es, einen Austausch von Erfahrungen und Strategien und den am Breitbandausbau beteiligten Akteure zu fördern. Zusätzlich können sich die Teilnehmer darüber informieren, wie die Bundesregierung und die rheinland-pfälzische Landesregierung den Breitbandausbau in ihrer Region vorantreiben.

Der Breitbandausbau in Deutschland kann nur gelingen, wenn alle Beteiligten gemeinsam daran arbeiten. Dies machte Rainer Bomba, Staatssekretär des BMVI, in seinem Statement deutlich. Er betonte wie wichtig es sei, den Breitbandausbau überparteilich und über Dekaden hinaus zu planen. Zusätzlich machte er darauf aufmerksam, dass alle an der Breitbandförderung beteiligten Akteure künftig noch enger zusammenarbeiten sollten.

Randolf Stich, Staatssekretär im rheinland-pfälzischen Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur, verwies auf die neu erschienen Versorgungszahlen für Rheinland-Pfalz und stellte fest, dass das Land beim Breitbandausbau auf dem richtigen Weg sei. Um für die Zukunft gerüstet zu sein, wurde eine Studie zum landesweiten Ausbau mit 300 Mbit/s in Auftrag gegeben. Den Besuchern wurden erste Ergebnisse der Studie präsentiert, die noch in diesem Jahr veröffentlicht werden soll.

Im Anschluss stellten drei Landkreise ihre Praxismodelle zum Breitbandausbau vor. Landrat Dr. Joachim Streit schilderte, wie man den schwierigen Voraussetzungen im Landkreis Bitburg-Prüm mit einem kreisweiten Masterplan und einer zentralen Koordinierung durch den Landkreis begegnet ist.

Der Rhein-Lahn-Kreis ist ein Pilotprojekt der Landesregierung zur Bildung regionaler Ausbaucluster. Nach dem Ausbau mit FTTC sollen flächendeckende Bandbreiten von 30 Mbit/s zur Verfügung stehen. Landrat Manfred Schnur zeigte den Weg einer öffentlich-privaten Partnerschaft in Cochem-Zell. In drei Wochen wird jeder Ort im Landkreis mit Glasfaser angeschlossen sein – ohne den Einsatz von Fördermitteln.

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