• Startseite
  • Akteure des Breitbandausbaus trafen sich in Hessen

Akteure des Breitbandausbaus trafen sich in Hessen

Glasfasertechnik - Leerrohre werden am 07/06/2017 in Frankfurt am Main beim Hessischen Breitbandgipfel gezeigt.

Für den 22.6.2017 hatte das Breitbandkompetenzzentrum Hessen die Kreiskoordinatoren des Breitbandausbaus unter dem Titel „Mit 100 Mrd. Euro soll bis 2025 Hochleistungs-Internet entstehen“ eingeladen. Wolfram Koch, Leiter des Breitbandkompetenzzentrums bei der Hessen Trade & Invest zog eine positive Bilanz der Aktivitäten in Hessen: Der FTTC-Ausbau in Hessen rolle, 86,3 % der Haushalte seien mit 30 Mbit/s versorgt, 78,3 % mit 50 Mbit/s. Nun gehe es darum, die Gigabitstrategie in Hessen umzusetzen, Gewerbegebiete anzuschließen und die Aufgreifschwelle im ländlichen Raum zu verändern.

Michael Krtsch, Leiter der Wirtschaftsförderung Dietzenbach, berichtete über den Ausbau der Deutschen Glasfaser in der Gemeinde. Krtsch erläuterte, dass Kommunen nicht in Konkurrenz zueinander treten, sondern sich für kreisweite Ausbauten stark machen sollten. Je besser die Zusammenarbeit der Kommunen, desto besser sei es um deren Zukunftsfähigkeit bestellt. Die Kommunen sollten daher die Kreise in ihre Überlegungen einbinden und umgekehrt, so sein Apell. Nach diesem engagierten Vortrag beleuchtete ein Vertreter der Deutschen Glasfaser aus seiner Sicht die Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung.

Sebastian Rölke, Fördermittelberater und Spezialist für Gewerbegebietsförderung bei der atene KOM, die Projektträger für das Bundesprogramm zum Breitbandausbau ist, stellte die Möglichkeiten der Förderung von Infrastrukturmaßnahmen durch den Bund vor und ging insbesondere auf den Sonderaufruf Gewerbegebiete ein. In dem Zusammenhang wies er auf immer wiederkehrende Fragen von Antragstellern zum Verfahren hin und zeigte Lösungen auf. Er betonte, dass Infrastrukturmaßnahmen gefördert werden, bei denen eine flächendeckende Versorgung mit mindestens 50 Mbit/s gewährleistet wird. Beim Sonderaufruf Gewerbegebiete müsse durch die Förderung mindestens 1 Gbit/s erreicht werden. Außerdem verwies er auf die Möglichkeit, im Rahmen des fünften Calls bis zum 29.9.2017 einen Antrag auf Förderung einer Infrastrukturmaßnahme stellen zu können.


Fotocredit: BBB/Hannes Schmidt.

BBB Logo


Breitbandbüro des Bundes
T 030 60 40 40 6-0
F 030 60 40 40 6-40
E kontakt(at)breitbandbuero.de



Postanschrift
Postfach 64 01 13
10047 Berlin