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ANGA COM in Köln – BREKO Strategiepanel zum Thema Breitbandfinanzierung und -förderung

Im Rahmen der diesjährigen ANGA COM veranstaltete der BREKO eine Podiumsdiskussion unter dem Titel „Kursbuch Netzausbau: Finanzierung und Förderung in der Praxis“. Zu der Runde geladene Gäste waren Hans Damen von der ING Bank, Rainer Helle vom Wirtschaftsministerium Schleswig-Holstein, Marcus Isermann als Vertreter der Deutschen Telekom AG, Dr. Annette Schuhmacher von Kabel Deutschland und Norbert Westfal für die EWE TEL GmbH. Geleitet wurde die Diskussion von Tim Brauckmüller, dem Geschäftsführer des Breitbandbüros des Bundes. Bevor es jedoch in die Diskussion ging, begrüßte zunächst Dr. Stephan Albers, Geschäftsführer der BREKO, die anwesenden Gäste mit einer Keynote unter dem Motto „Der eigenwirtschaftliche Glasfaserausbau der Netzbetreiber steht im Vordergrund.“

Als Vertreter der BREKO und der EWE TEL erläuterte Norbert Westfal, dass der Glasfaserausbau nicht beim Kabelverzweiger stehenbleiben dürfe. Vielmehr sei es erklärtes Ziel, so Westfal, die Glasfaser bis zum Kunden zu bringen. Marcus Isermann von der Deutschen Telekom hingegen betonte die Bedeutung der Vectoring-Technologie für den Breitbandausbau und forderte, dass sowohl im Mobilfunk, als auch im Festnetz die jeweils beste Netzinfrastruktur verlegt werden müsse. Dr. Annette Schuhmacher von Kabel Deutschland wies darauf hin, dass man im Zuge des Netzausbaus dem Technologie-Mix aus LTE und Kabelnetzen mehr Raum geben müsse und berichtete zugleich von verschiedenen FTTB-Ausbauprojekten im Rahmen von Kabelnetzerweiterungen.

Rainer Helle vom Wirtschaftsministerium Schleswig-Holstein vertrat die Auffassung, dass eine direkte FTTB- oder FTTH-Erschließung in vielen Fällen günstiger sei, als ein schrittweiser Ausbau via Vectoring. Er hob hervor, dass man in Schleswig-Holstein gute Erfahrungen mit Betreibermodellen beim Ausbau mit Glasfasernetzen gemacht habe. Hans Damen von der ING-Bank ergänzte, dass der Glasfaserausbau ein hervorragendes Modell für institutionelle Anbieter sei, um darin zu investieren. Er bemängelte aber auch zugleich, dass kleine Unternehmen Probleme haben, überhaupt an gute Finanzierungskonditionen zu kommen.

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