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Arbeitskreis FTTx in Frankfurt am Main – Diskussion zu Vectoring und der Bundesrahmenregelung Leerrohre

Für den 29.01.2015 hatte die KPR Capital GmbH zum Arbeitskreis FTTx nach Frankfurt am Main eingeladen. Die Veranstaltung unter dem Motto „Erste Erfahrungen mit Vectoring, der neuen Bundesrahmenregelung Leerrohre und was kommt nach Vectoring?“, bot zahlreiche interessante Einzelvorträge sowie Diskussionen. Zu den Gästen zählten Vertreter von Gebietskörperschaften und von Landeskompetenzzentren, sowie Teilnehmer aus der Wirtschaft und von technischen Anbietern.

In ihren einleitenden Worten zum „regulatorische Rahmen für Breitbandprojekte in der Fläche“ ging die Geschäftsführerin der KPR, Dr. Beate Rickert, bereits auf Hemmnisse für insbesondere noch unerschlossene Nachfragestrukturen und einschränkende Bedingungen für kleinere Marktteilnehmer ein.

Zum „Stand der Umsetzung in Deutschland aus der Sicht des Bundes“ berichtete anschließend Christian Zieske als stellvertretender Geschäftsführer vom Breitbandbüro des Bundes zu den gemachten Erfahrungen mit der Leerohrrahmenregelung, dem darunter gefördertem Ausbau und den aktuellen Trends im Markt. Als ergänzenden Themen wurden auch die Digitalen Agenden der Europäischen Union und Deutschlands, sowie weitere aktuelle Zielsetzungen, etwa aus dem Kursbuch Netzallianz, angesprochen.

Mit einem „Erfahrungsbericht aus der Perspektive eines bundesweit agierenden Infrastrukturinvestors und Telekommunikationsnetzbetreibers“ trug Thorsten Klein, Geschäftsführer der inexio KGaA seine Beobachtungen im Anschluss vor. Speziell auf die sogenannte „Rosinenpickerei“ bei der Erschließung mit NGA-Zugängen ging der nachfolgende „Erfahrungsbericht aus dem Landkreis Fulda in Hessen aus der Perspektive des erschließenden Energieversorgers“ ein. Jens Schilling von der RhönEnergie Fulda GmbH, berichtete in seinem Beitrag über erfolgreiche Erschließungsprojekte, welche trotz schwieriger Marktbedingungen durchgeführt werden konnten.

Danach folgte der Vortrag „Erfahrungsbericht aus Norddeutschland aus der Perspektive eines Betreiberpartners“ von Oliver Pfeiffer, Geschäftsführer der mr.net services GmbH & Co. Er erläuterte die regionalisierte Vermarktungsstrategie des Anbieters und die Hürden der Kupfertechnologie bei der Erschließung mit hochbitratigen Breitbandzugängen.

In dem technisch anspruchsvollen Vortrag „Was kommt nach Vectoring? G.Fast oder FTTB/H?“ erläuterte anschließend Jürgen Pechmann von der Huawei Technologies Deutschland GmbH, anschaulich die Perspektiven und Schranken der zukünftigen Kupfertechnologien, welche höhere Bandbreiten bei nur noch kürzeren Distanzen erlauben.

Über zuverlässig feststellbare Leistungsparameter der Versorgung referierte zum Abschluss Christoph Sudhues, Geschäftsführer der zafaco GmbH, mit dem Vortrag„ Versprochene und tatsächliche Bandbreite – Ein Unterschied wie Tag und Nacht? Netztests, Messverfahren im Lichte der Breitbandziele der Bundesregierung“. Er erläuterte, dass die Einhaltung von Leistungsversprechen in Bezug auf die Bandbreite nach Technik und Region stark variiert, aber eine Verbesserung bezüglich der Einhaltung der versprochenen Bandbreite mittweile sichtbar ist.

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