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BNetzA veröffentlicht Mitteilung zur Einhaltung der vertragsgerechten Zugangsgeschwindigkeit

Glasfasertechnik auf der Anga Com in Köln am 01.06.2017.

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat im Juli eine Mitteilung zu Abweichungen bei Breitbandgeschwindigkeiten im Festnetz veröffentlicht. Sie definiert, unter welchen Voraussetzungen Anbieter die vertraglich vereinbarte Leistung nicht erbringen.

Die Mitteilung konkretisiert die Regelungen der Verordnung (EU) 2015/2120. Demnach liegt nach Auffassung der BNetzA eine nicht vertragskonforme Leistung vor, wenn bei Festnetz-Breitbandanschlüssen im Download

• nicht an mindestens zwei Messtagen jeweils mindestens einmal 90 Prozent der vertraglich vereinbarten Maximalgeschwindigkeit erreicht werden oder
• die normalerweise zur Verfügung stehende Geschwindigkeit nicht in 90 Prozent der Messungen erreicht wird oder
• die vertraglich vereinbarte Mindestgeschwindigkeit an mindestens zwei Messtagen jeweils unterschritten wird.

Ebenfalls enthält die Mitteilung Vorgaben für Verbraucher zum Nachweis von Abweichungen. Dieser Nachweis kann mittels Breitbandmessung der Bundesnetzagentur erfolgen. Dazu sind mindestens 20 Messungen an zwei unterschiedlichen Tagen über eine LAN-Verbindung erforderlich. Für das Nachweisverfahren beabsichtigt die Bundesnetzagentur, im Rahmen der Breitbandmessung eine installierbare Version zur Verfügung zu stellen, die die Protokollierung für Nutzer vereinfachen soll.

Die Mitteilung zur Einhaltung der vertragsgerechten Zugangsgeschwindigkeit ist unter www.bundesnetzagentur.de/breitbandgeschwindigkeiten veröffentlicht.


Fotocredit: BBB/Hannes Schmidt.

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