Breitband für den Mittelstand

Tim Brauckmüller (Geschäftsführer Breitbandbüro des Bundes), Dr. Stephan Albers (Geschäftsführer BREKO), Guido Beermann (Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, BMVI) und Jürgen B. Schmidt (Geschäftsführer Stadtwerke Emsdetten) (l-r) unterhalten sich am 06.10.2018 vor dem Informationsmobil der Kampagne Breitband@Mittelstand in Emsdetten (Nordrhein-Westfalen) beim Tag der offenen Wirtschaft. Foto: BBB/Florian Schuh

Hidden Champions im Münsterland machen mobil. In Emsdetten öffnete heute der Mittelstand zum dritten Mal nach 2009 und 2013 seine Firmentore für interessierte Besucher.

Hauptthema dieses Jahr: Digitalisierung und schnelles Internet. Der Mittelstand ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft braucht das schnelle Internet als Lebensader. Emsdetten gilt als Vorreiter und nutzte als erste Kommune im Regierungsbezirk Münster tatkräftig das Bundesförderprogramm Breitband. Die Stadt hat eine flächendeckende Versorgung ihrer Bürger mit hochleistungsfähigen Internetanschlüssen als eines der wichtigsten Ziele der kommenden Jahre ausgerufen.

Neben BMVI-Staatssekretär Guido Beermann und Dr. Stefan Albers (BREKO) sprach am Tag der offenen Wirtschaft auch Tim Brauckmüller. Der Chef des Breitbandbüros des Bundes setzte in seiner Rede nicht nur auf Beschleunigung:

„Beim Breitbandausbau brauchen wir Tempo, Tempo, Tempo. Und wir dürfen dabei nicht vergessen, dass wir eine Infrastruktur bauen, die 100 Jahre halten muss. Dafür benötigen wir nicht nur Glasfaser und 5G, sondern auch viele kleine und mittlere Rechenzentren, einen entsprechenden Ausbau des Stromnetzes und erweiterte Backbone-Kapazitäten.“

Brauckmüller wies zudem darauf hin, dass für Themen wie Industrie 4.0, Smart Grid oder intelligente Verkehrssteuerung viele Fachkräfte benötigt werden, ebenso wie beim Breitbandausbau selbst:

„Deutschland befindet sich im Investitionshochlauf. Im Breitbandausbau fehlen insbesondere Planer und Bauleiter. Kurzfristig müssen hier Übergangslösungen gefunden werden, langfristig führt kein Weg an Qualifizierungsmaßnahmen und Ausbildung vorbei.“

Im Rahmen des Bundesförderprogramms für den Breitbandausbau wurden bis zum Sommer 2018 knapp vier Milliarden Euro für fast 800 Ausbau-Projekte von Kommunen und Landkreisen bewilligt. Brauckmüller: „Wir haben schon einiges erreicht. Aber wir sind erst am Ziel, wenn alle hochleistungsfähige Anschlüsse haben. Vor allem die ländlichen Regionen haben noch Nachholbedarf.“


Titelfoto l-r: Tim Brauckmüller (Geschäftsführer Breitbandbüro des Bundes), Dr. Stephan Albers (Geschäftsführer Bundesverband Breitbandkommunikation, BREKO e. V.), Guido Beermann (Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, BMVI) und Jürgen B. Schmidt (Geschäftsführer Stadtwerke Emsdetten) (l-r) unterhalten sich am 06.10.2018 in Emsdetten beim Tag der offenen Wirtschaft vor dem Informationsmobil der Kampagne Breitband@Mittelstand.

Fotocredits: BBB/Florian Schuh

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