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Breitbandausbau und Digitalisierung an der Küste

Bei windigem Wetter machte die Kampagne Breitband@Mittelstand am Mittwoch, 05.04., Station im Kreishaus in Cuxhaven. Dort fand in Zusammenarbeit mit der IHK Stade für den Elbe-Weser-Raum ein Workshop zu Stand, Chancen und Fördermöglichkeiten der Digitalisierung des Landkreises statt.
Landrat Kai-Uwe Bielefeld eröffnete die Veranstaltung und ging zunächst auf den Breitbandausbau in der Region Cuxhaven ein. Er stellte fest: „Der Breitband-Ausbau macht Fortschritte, auch bei uns hier im Landkreis. Gerade für den Mittelstand gilt: Für unsere kleinen Unternehmen im Landkreis muss die Digitalisierung erschwinglich bleiben.“
Das Bundesförderprogramm und insbesondere das Sonderprogramm Gewerbegebiete, das den Breitbandausbau in Gewerbe- und Industriegebieten sowie in Häfen unterstützt, leisten dafür einen wichtigen Beitrag.

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), der es sich als Bundestagsabgeordneter des Wahlkreises Cuxhaven nicht nehmen ließ, persönlich für den Ausbau mit Glasfaser zu werben, verdeutlichte den Stellenwert der Bundesförderung. Ferlemann wies eindrücklich darauf hin, wie digitale Dienste unser zukünftiges Leben unterstützen werden.
„Die Roadshow von DIHK und BMVI soll das Bewusstsein für das neue Zeitalter der Digitalisierung schärfen. Nicht nur wir kommunizieren heute weltweit ortsunabhängig in Echtzeit, auch Maschinen kommunizieren rund um den Globus miteinander. Ein Leben ohne Smartphone ist heute unvorstellbar. Morgen wird automatisiertes Fahren eine Selbstverständlichkeit sein. Gerade die maritime Wirtschaft im Norden ist bei der Logistik auf automatisierte, digitale Prozesse angewiesen. Dafür benötigen wir Kommunikation und den Austausch großer Datenmengen in Echtzeit. Und das funktioniert nur mit der geeigneten Infrastruktur, einer flächendeckenden Breitbandversorgung. Wir wollen die Gigabit-Gesellschaft. Daher brauchen wir letztlich überall Glasfaser. Das Förderprogramm des BMVI wird die letzten weißen Flecken in Deutschland beseitigen. Wir haben die Fördermittel. Wir bauen aus. Schnell, Glasfaser in die Fläche bringen“, so Ferlemann.

Stefen Molkentin, Niederlassungsleiter der atene KOM GmbH (Projektträger für das Bundesförderprogramm Breitband), erläuterte in seinem Vortrag die Fördermöglichkeiten für Unternehmen im Detail. Der regionalen Industrie- und Handelskammer war besonders wichtig, darauf hinzuweisen, dass an den deutschen Küsten Gewerbe und Häfen eine optimale digitale Infrastruktur benötigen. Lutz Machulez-Hellberg, Vizepräsident der IHK Stade, sagte dazu: „Ein flächendeckendes Breitband-Netz ist gerade für den Norden Deutschlands wichtig. Der Breitbandausbau muss im Norden höchste Priorität haben, wenn wir mit unseren Häfen als Verkehrsdrehscheibe weiterhin eine gewichtige Rolle spielen wollen. Auch der Maschinenbau, etwa bei Windkraftanlagen, benötigt ein hochleistungsfähiges Netz, um entlang der Produktions- und Wertschöpfungskette kommunizieren zu können, auch mit Zulieferern und Dienstleistern. Wir brauchen Glasfaser-Technik für unser Netz, um Gigabit-Anwendungen zu ermöglichen.“ Machulez-Hellberg begleitete seinen Vortrag stilecht mit der mitgebrachten Drohne seines Sohnes. Ein spannender Tag ging mit parallelen Themeninseln gegen 17.00 zu Ende.


Foto oben: Dr. Matthias Hochstätter (Breitbandbüro des Bundes), Enak Ferlemann (Parlamentarischer Staatssekretär Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur), Daniel Knohr (Breitbandbüro des Bundes), Stefan Molkentin (Niederlassungsleiter atene KOM GmbH) und Kai-Uwe Bielefeld (Landrat des Landkreises Cuxhaven) (l-r).
Fotocredit: BBB/Florian Schuh

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