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BREKO BREITBANDMESSE 2014 – Branchentreff am 09. und 10. April 2014 in Frankfurt am Main

Auch in diesem Jahr etablierte sich die BREKO Breitbandmesse als eine wichtige Plattform für zahlreiche Akteure der Politik und Branchenvertretern aus der Wirtschaft, die sich für das Thema Breitbandausbau, neue Dienste und digitale Möglichkeiten engagieren.

Neben der Ausstellung und der Möglichkeit des Networking organisierte der BREKO Verband Keynotes und Fachpodien, die von aktiven Diskussionsrunden begleitet wurden. Auch in diesem Jahr stellte der BREKO Erfolge, aber auch Herausforderungen seiner Mitgliedsunternehmen vor und führte aktuelle Debatten rund um die Themen Telekommunikationsmärkte und –infrastruktur sowie Dienste und Anwendungen. Am Abend des ersten Messetages konnten Besucher und Aussteller auf dem sich anschließenden Frühlingsfest interessante Gespräche führen, neue Kontakte knüpfen und innovative Projektideen austauschen.

Will ein flächendeckender Breitbandausbau für Deutschland gelingen, so braucht man vor allem die Unterstützung der Kommunen, Gemeinden und Landkreise. Die Ereignisse des ersten Messetages lassen einen allgemeinen Trend hin zur Stärkung regionaler Clusterkonzepte beim Breitbandausbau vermuten. Investitionen in passive Infrastrukturen werden in den unterversorgten Gebieten der Bundesrepublik immer öfter durch die öffentliche Hand vor Ort realisiert. In diesem Zusammenhang wurde auch deutlich, dass die Breitbandausbauziele der Bundesregierung nur schwer ohne lokale und regionale Initiativen zu erreichen sind. Eine Hilfestellung zur Schließung der sogenannten. „weißen Flecken“ könnte dabei die Förderung kommunaler Bündelungsbewegungen auf Länderebene, aber auch durch den Bund sein. Großen Konsens unter Keynote-Sprechern und Podiumsteilnehmern fand auch die Forderung nach unbürokratischer, schneller und effektiver Projektumsetzungen. Momentan verzögerten unnötige Hemmnisse und langwierige Genehmigungsverfahren oft viele ambitionierte Ausbauprojekte. Die Handlungsempfehlungen an den Bund waren eindeutig: Eine Stärkung der Kommunikation zwischen den Akteuren auf allen Ebenen, die Vorhaltung guter Praxisbeispiele und das Aufzeigen von Beteiligungs- und Investitionsmöglichkeiten für Unternehmen. Darüber hinaus müssten vernünftig auferlegte Förderprogramme eine weitere wichtige Schwerpunktsetzung für die Zukunft bilden.

Der zweite Messetag widmete sich vor allem dem Thema „Neue digitale Dienste“. Das Fernsehen der Zukunft stand dabei besonders im Fokus. Lineares, klassisches Free-TV, gebunden an Sendezeiten und Programmabläufe, ist schon heute für viele Nutzer nicht mehr. Die Fernsehgewohnheiten orientieren sich immer mehr an Pay-TV und Video-on-Demand Diensten. Schon heute konkurrieren zahlreiche Angebote untereinander und werden ständig erweitert. Eine Keynote zum Thema zeigte auf, dass der Markt für Video-on-Demand auch in Deutschland kontinuierlich wächst und von einer Vielfalt von Geschäftsmodellen und Anbietern geprägt ist. Die Nachfrage dieser Dienstleistung liegt dabei vor allem in der rasanten Entwicklung mobiler Endgeräte, wie Tablets, Smartphones und Connected-TV, begründet.

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