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Breko Glasfasermesse: Informationen über Breitband im Informationsmobil und auf dem Podium

Auf der BREKO Glasfasermesse, die am 25. und 26. April in Frankfurt zahlreiche Fachbesucher über Breitband und angrenzende Themen informierte, lockte auch das Informationsmobil des Breitbandbüros des Bundes viele Interessenten an. Der Hinweis der Parlamentarischen Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Dorothee Bär, in ihrer Begrüßungsrede hatte einige Fachteilnehmer dazu bewogen, sich im Informationsmobil, das im Rahmen der Infokampagne Breitband@Mittelstand in diesem Jahr durch Deutschland tourt, über das Bundesförderprogramm und Anwendungsmöglichkeiten der Digitalisierung zu informieren. Besonders der 3-D-Drucker – eine Technologie der Zukunft mit vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten – stieß auf großes Interesse. Die Besucher äußerten sich durchweg positiv über die Initiative von BMVI, Breitbandbüro des Bundes und DIHK, und so mancher fragte nach einem Einsatz in seiner Region.

Die Messe bot neben der großen Ausstellungsfläche ein umfangreiches Programm aus Workshops und Diskussionsforen. So hatte auch die Prysmian Group eine Podiumsdiskussion zum Thema „Erfolgsfaktoren für die Zukunft – Umsetzung der Gigabit-Gesellschaft in Deutschland“ initiiert. Daran nahmen Tim Brauckmüller, Geschäftsführer des Breitbandbüros des Bundes, Wolfgang Schlaak vom Fraunhofer Institut für Nachrichtentechnik – Heinrich-Hertz-Institut, Christof Sommerberg, Leiter Regulierung & Public Affairs bei der Deutschen Glasfaser Holding GmbH und Klaus Stratmann, Projektleiter Breitband.NRW teil. Ebenfalls auf der Bühne: Jens Tiemann vom Fraunhofer FOKUS Kompetenzzentrum Öffentliche IT und Philippe Vanhille, SVP Telecom Business bei der Prysmian Group.
Die Diskutanten waren sich darin einig, dass zu einer erfolgreichen Umsetzung der Gigabit-gesellschaft der Glasfaserausbau einen notwendigen Aspekt darstellt, dies vor allem in Hinblick auf die langfristige Nutzung von Infrastruktur-Technologien. „Am Ende benötigen wir Glasfaser zum Unternehmen, nach Hause, ins Gebäude, zur Antenne – überall. Und wir sollten die Dinge rechtzeitig und von Anfang an richtig angehen und qualitativ hochwertige Komponenten verbauen“, so Philippe Vanhille. Wolfgang Schlaak ergänzte: Glasfaser werde künftig auch alle Antennen verbinden und so eine Rolle bei 5G spielen. „Es werden Datenmengen generiert, die in mindestens 100 Millisekunden in Echtzeit übermittelt werden müssen, beispielsweise im Fall von Auto connect.“ Christof Sommerberg plädierte ebenfalls für eine möglichst schnelle Verlegung von Glasfaser bis ins Haus, an der sich Kapitalgeber beteiligen könnten. Mit innovativen Bauverfahren könnten Ressourcen in Planung und Bau geschont werden. Wenn die öffentliche Hand zunehmend digitalisiere, beispielsweise durch E-Government, würde dies auch die Nachfrage von Unternehmen nach einem Breitbandanschluss nach sich ziehen.

Tim Brauckmüller betonte in dem Zusammenhang die Notwendigkeit eines ganzheitlichen raumplanerischen Ansatzes für alle Infrastrukturen, der Krankenhäuser, Schulen und Straßen, aber auch öffentliche Verwaltungen einbeziehe. Das Bundesförderprogramm zum Breitbandausbau berücksichtige in seinen Richtlinien den Anschluss dieser Nutzergruppen bereits, gebe aber keine Vorgaben zu den zu verbauenden Technologien. Das Materialkonzept sei bewusst offengehalten. „Es ist für übermorgen gedacht und enthält deshalb Mindeststandards von bewährten Materialien.“
Auch ein synergetischer Ausbau von Glasfaser mit 5G und Transparenz über vorhandene Infrastrukturen wie zum Beispiel Leerrohre können Erfolgsfaktoren sein. Open Access, die Möglichkeit des Provider-Wechsels und der Parallelnutzung von Providern führte Jens Tiemann als weiteren Aspekt in die Diskussion über Erfolgsfaktoren auf dem Weg in die Gigabit-Gesellschaft ein.


Foto oben: Tim Brauckmüller (Geschäftsführer Breitbandbüro des Bundes) spricht am 26.04.2017 in der Messe Frankfurt bei der BREKO Glasfasermesse im Rahmen einer Podiumsdiskussion.
Foto unten: Stefan Giusa (Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen, l) und Tim Brauckmüller (Geschäftsführer Breitbandbüro des Bundes, r) unterhalten sich am 26.04.2017 an der Messe Frankfurt bei der BREKO Glasfasermesse vor dem Informationsmobil.
Fotocredits: BBB/Florian Schuh

Weitere Impressionen unserer Informationskampagne finden Sie in unserer Mediathek.

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