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Bundesnetzagentur startet Konsultation über regulatorische Unterstützung des Glasfaserausbaus

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) befragt noch bis zum 26. April 2017 in einem öffentlichen Verfahren zu Vorschlägen, wie ein beschleunigter Ausbau von Glasfasernetzen regulatorisch unterstützt werden kann. Die Konsultation dient dazu, gemeinsam mit den Marktteilnehmern in die Diskussion um den regulatorischen Umgang mit den derzeit entstehenden Glasfasernetzen einzusteigen.
In dem zugehörigen Konsultationspapier unterbreitet die BNetzA unterschiedliche Vorschläge für eine zusätzliche Flexibilisierung einer möglichen zukünftigen Regulierung von FTTH/B-basierten Zugangsnetzen. Die Regulierungsbehörde schlägt als einen zentralen Diskussionspunkt vor, zukünftig die Endkundenpreise als Ausgangspunkt zu nutzen, um den Preis für die Überlassung der Glasfaser an Dritte festzulegen (Nachbildbarkeitsansatz). Hintergrund des Ansatzes sind die spezifischen Risiken, die noch immer mit dem Glasfaserausbau verbunden sind und durch die oft zurückhaltende Nachfrage nach hochleistungsfähigen Zugängen verursacht werden. So rechnet sich die Erschließung mit Glasfasernetzen für die Provider im Endkundenbereich in vielen Regionen nur perspektivisch. Ziel der Konsultation sind die Schaffung von Transparenz und die Erhöhung der Vorhersehbarkeit der Regulierung. Daraus ergeben sich Impulse für eine Weiterentwicklung und Flexibilisierung der Regulierungsansätze.
Weitere Informationen zum Konsultationsverfahren hat die Bundesnetzagentur auf ihrer Website unter www.bundesnetzagentur.de/Konsultation_FTTH_FTTB veröffentlicht.

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