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D21 AG „Innovativer Staat“ am 04.12.2014 bei Microsoft in Berlin

In der letzten Arbeitsgruppensitzung der Initiative D21, die am 04.12.2014 bei Microsoft Berlin durchgeführt wurde, stand das Thema der Verwaltungsmodernisierung im Hinblick auf eine verbesserte ICT-Nutzung im Fokus. Daran anknüpfend stellt vor allem die Qualifizierung von Mitarbeitern durch entsprechende Aus- und Weiterbildungsangebote eine Herausforderung dar.

Den Auftakt bildete ein Vortrag von Thomas Langkabel, National Technology Officer Microsoft Deutschland GmbH, zum Thema „Technologische Trends und Neues Arbeiten“. Neue Arbeitswelten entstehen durch verschiedenste gesellschaftliche und technologische Trends, wie z.B. durch den demographischen Wandel und der Netzwerkarbeit. Innerhalb dieses Rahmens stehen auch Verwaltungsinstitutionen vor der Herausforderung, zukunftsfähig, effizient und den Nutzen für den Bürger in den Mittelpunkt stellend, zu arbeiten. Technologische Trends bieten große Chancen für Wandel und Innovation. Aber wo steht hier heute die moderne Verwaltung? Dieser Frage wurde in der anschließenden Diskussion nachgegangen.

Dort bildeten sich zwei Handlungsschwerpunkte heraus. Demnach müsste die Qualifizierung von Auszubildenden in der Verwaltung mehr auf Projektmanagement, Kommunikation und Digitales ausgerichtet werden. „Digitales“ ist in den Ausbildungscurricula bisher gar nicht verankert. Zudem sollte auch der Fokus auf die Qualifizierung von Lehrenden gesetzt werden. Der zweite Punkt hinsichtlich eines Handlungsbedarfes liegt auf verbesserten Werbung und Marketing für die öffentliche Verwaltung, um sich in der Gesellschaft attraktiver zu vermarkten und dem Bürger innovative Services bereitzustellen.

Spannende Einblicke in der Welt der „Open Data“-Nutzung bot Julia Kloiber von der Open Knowledge Foundation Deutschland (OKFN). Beispielsweise wird durch das Engagement der Organisation die Zusammenarbeit zwischen Städten und Kommunen hinsichtlich der innovativen Nutzung von kommunalen Daten initiiert und unterstützt (z.B. visuelle Kita-Abfrage auf einer Karte). Spezielle „OK Labs“ identifizieren dabei die Bedarfe der Städte und erkennen, welche Daten Potential für eine serviceorientierte Anwendung zu Nutzen des Bürgers haben.

In der sich am Nachmittag anschließenden Diskussion wurde der Handlungsbedarf nach einer digitalen Agenda für Kommunen geäußert. Hierzu sollte künftig auch der Dialog mit Vertreter aus der Politik gesucht werden, um das weitere Vorgehen zu bestimmen und Ideen umzusetzen.

Die Initiative D21 ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Berlin. Sie ist Deutschlands größte Partnerschaft von Politik und Wirtschaft für die Informationsgesellschaft. Annähernd 200 Mitgliedsunternehmen und -organisationen aller Branchen sowie politische Partner von Bund und Ländern bringen gemeinsam in diesem Netzwerk praxisnahe Non-Profit-Projekte voran, alle mit engem Bezug zu Informations- und Kommunikationstechnologien. Die Initiative D21 wurde 1999 mit der Aufgabe gegründet, die digitale Spaltung in Deutschland zu verhindern. Sie finanziert sich vor allem durch Mitgliedsbeiträge und Spenden.

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