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Das Breitbandbüro zu Besuch beim Forschungscampus Open Hybrid LabFactory in Wolfsburg

Der Forschungscampus Open Hybrid LabFactory (OHLF) in Wolfsburg entwickelt neue Werkstoffe und Produktionstechniken als Schlüsseltechnologien für den Fahrzeugbau der Zukunft. Hier werden insbesondere werkstoff- und fertigungstechnische Kompetenzen für den funktionalen Hybridleichtbau geschaffen. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt dabei auf Fahrzeugsegmenten mit hohen Stückzahlen, da diese das größte Potenzial zum sparsameren Umgang mit Ressourcen aufweisen.

Die öffentlich-private Partnerschaft Open Hybrid LabFactory wurde im Jahr 2012 unter der Federführung des Niedersächsischen Forschungszentrum Fahrzeugtechnik (NFF) der TU Braunschweig und der Volkswagen AG initiiert. Das Gebäude der Open Hybrid LabFactory wurde im Herbst 2016 eröffnet.

Für ihre Forschungen benötigt die Open Hybrid LabFactory schnelle Datenverbindungen, um bundesweit Standorte der forschenden Einrichtungen und der Industriepartner zu vernetzen und um Ressourcen zum Verarbeiten von Daten, beispielsweise bei der Simulation, auch an anderen Standorten nutzen zu können.

Herr Dr.-Ing. Eiko Türck, Leiter der Arbeitsgruppe Leichtbau und hybride Bauweisen an der Technischen Universität Braunschweig, berichtet über die Arbeit in den Forschungsprojekten und den Aufbau der Infrastruktur in der OHLF: „Verschärfte gesetzliche Vorgaben und die Integration neuer Technologien in die Fahrzeuge von morgen erfordern es, dass nach Lösungen gesucht werden muss, die das Potenzial bieten, Gewicht in der Fahrzeugstruktur einzusparen, aber gleichzeitig mit großserientauglichen Prozessen unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten herstellbar sind. Diese Lösungen entwickeln wir hier in einer neuen Form der Zusammenarbeit in Wolfsburg. Die TU Braunschweig hat nicht zuletzt durch das Niedersächsische Forschungszentrum Fahrzeugtechnik (NFF) bereits langjährige Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit der Forschung und Entwicklung bei VW. Dennoch ist diese öffentlich private Partnerschaft eine besondere Form des Forschens und Entwickelns `unter einem Dach´. Nur durch das Engagement aller Partner, zu denen neben VW viele andere Firmen zählen, war es uns möglich, diese Ideen hier in Form von Gebäude und einzigartiger Ausstattung mit Anlagen und Laboren zu schaffen. Wir sind hier in der Lage im Maßstab 1:1 Bauteile für Fahrzeugstrukturen in neuartiger hybrider Bauweise, beispielsweise bestehend aus faserverstärkten Kunststoffen und Metallen, herzustellen. Natürlich werden die Entwicklung der Bauteile und der Herstellprozesse heutzutage im großen Umfang durch virtuelle Methoden unterstützt. Wir bewegen hier somit auch große Modelle und damit Datenmengen. Eine performante Breitbandanbindung auch für Industriepartner, die nur temporär projektbezogen in der OHLF arbeiten, war uns von Beginn an wichtig, um Partnern hier vor Ort ein Arbeiten zu ermöglichen, als wären sie in ihrer eigenen Firma zuhause. Gleichzeitig können sie hier eine einmalige Infrastruktur mit den großen Anlagen für das Hybrid-Umformen und Hybrid-Spritzgießen nutzen.“


Foto oben: Petra Buerke (Stadtwerke Wolfsburg), Jens Griesemann (Wobcom), Sebastian Rölke (BBB) Stefan Molkentin (BBB) und Dr.-Ing Eiko Türck (Open Hybrid LabFactory) (l-r). Fotos: BBB / Florian Schuh

Weitere Impressionen unserer Informationskampagne finden Sie in unserer Mediathek.

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