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Differenzierte Ausblicke auf die Arbeitswelt von morgen

Gemeinsam mit der IHK Fulda und unterstützt von den Netzwerkvereinen Engineering Hightech-Cluster Fulda e.V. und Zeitsprung IT-Forum Fulda e.V., veranstaltete das Breitbandbüro des Bundes im Rahmen seiner Kampagne Breitband@Mittelstand am 20. November 2017 ein Forum unter dem Motto: „Chancen der Digitalisierung nutzen“.

Nach einleitenden Grußworten von Christoph Burkard, Geschäftsführer der Region Fulda GmbH und Mitglied beider Vereine, stellte Verena Scharf (atene KOM GmbH) die Fördermöglichkeiten für interessierte Unternehmen vor und informierte über den Breitbandausbau in der Region. Der Landkreis Fulda nimmt mit dem im Frühjahr 2017 gestarteten Ausbau eine Vorreiterrolle ein – in dieser Region erfolgte einer der ersten Spatenstiche im Bundesförderprogramm.

Uwe Bergmann, Geschäftsführer der Nethinks GmbH, eines Dienstleistungsunternehmens für IT-Infrastrukturlösungen, beschrieb in seinem Vortrag die bevorstehende Abschaltung der ISDN-Technologie (Integrated Services Digital Network) und entwarf Lösungsmöglichkeiten für mittelständische Unternehmen. So stellte Bergmann die verschiedenen Netze SDH (Synchrone Digitale Hierarchie), ATM (Asynchronous Transfer Mode) und Ethernet/IP (Internet Protocol) vor und zeigte Vor- wie Nachteile der Angebote auf.

Außergewöhnlich im positiven Sinn war der Vortrag von Peter van den Tol. Der Geschäftsführer der Peter Bash Industry 4.0 GmbH aus Gersfeld – einem mittelständischen Betrieb, der auf die Optimierung und Modernisierung bestehender Maschinen spezialisiert ist – hatte einen Roboter zur Veranschaulichung seines Vortrags mitgebracht. Anhand der praktischen Vorführung zeigte van den Tol beispielhaft, wie die Vernetzung zwischen Produktion, Maschinen und Betriebsmitteln gelingen kann. Die schnellere Herstellung von großen Stückzahlen, die Optimierung von Systemen und die Flexibilität innerhalb der Produktion seien positive Begleiterscheinungen des Robotereinsatzes in der Industrie 4.0, so der Automatisierungstechniker.

Auf die neuen Arbeitsanforderungen, die sich durch den Wandel zur Industrie 4.0 ergeben, ging Christopher Stockinger, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Arbeitswissenschaft der TU Darmstadt ein. Demnach würden in der Produktion ausführende Tätigkeiten abnehmen. Die Industriemitarbeiter würden künftig mehr planen, überwachen und Probleme lösen, so der Wissenschaftler. Stockinger betonte, dass vor allem kreative Jobs weniger automatisiert werden könnten. Die Arbeitsplätze der Zukunft seien generell ergonomischer und flexibler.

Nach den Vorträgen hatten die rund 40 Teilnehmer die Möglichkeit, sich beim Get-together über die aus den differenzierten Beiträgen gewonnen Erkenntnisse auszutauschen. Das Fachforum zeigte exemplarisch, wie Chancen der Digitalisierung genutzt werden können und unterstrich somit das Motto der gelungenen Veranstaltung.


Foto oben: Verena Scharf (atene KOM GmbH) bei ihrem Vortrag am 20.11.2017 in Fulda.
Fotos unten: Verena Scharf (atene KOM GmbH), Uwe Bergmann (Geschäftsführer Nethinks GmbH), Peter van den Tol (Geschäftsführer Peter Bash Industry 4.0 GmbH) und alle vier Referenten inklusive Christopher Stockinger (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Arbeitswissenschaft der TU Darmstadt) auf dem Fachforum in Fulda, 20.11.2017.
Fotocredits: Christian Reinhardt.

Weitere Impressionen unserer Informationskampagne finden Sie in unserer Mediathek.

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