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„Digitalisierung ist der Zugang zu unserer realen Welt.“

Die norddeutsche SALTEC GmbH hat sich auf die internationale Projektrealisierung im elektrotechnischen Sektor spezialisiert. Zu ihrem Portfolio zählen beispielsweise unterbrechungsfreie Notstromversorgungseinrichtungen, Photovoltaikanlagen oder Mess- und Steuersoftware für Eisenbahnapplikationen. Wir sprachen mit dem Geschäftsführer Bernhard Michael Nowak über die Bedeutung der Digitalisierung und der Breitbandtechnologie für die SALTEC GmbH im globalen Kontext.


Breitbandbüro des Bundes (BBB): Aus welchem Grund sind die Themen „Digitalisierung“ und „Breitbandnetzausbau“ für Ihr Unternehmen und Ihre Projekte wichtig?

Bernhard Michael Nowak: Wir sind ausschließlich auf außereuropäischen Märkten aktiv. Gegenwärtig sind das die Länder Venezuela, Peru, Bolivien und Chile. Des Weiteren sind wir in einem Marktsegment tätig, wo besonderes Fachwissen erforderlich ist. Ohne die Breitbandkommunikation müssten wir ständig die Abwesenheit von Mitarbeitern auffangen und es würden hohe Reisekosten entstehen. Eine permanente lokale Präsenz beim Kunden ist natürlich trotzdem notwendig. Diese wird nun unterstützt durch die Möglichkeit, über das schnellere Breitbandnetz zügig auf Nachfragen zu reagieren und die Aktivitäten zentral zu steuern. Die von der Zentrale benötigten Detailinformationen ergeben sich aus täglichen Gesprächen mit unseren lokalen Niederlassungen. Durch diesen effektiven Einsatz von unseren Mitarbeitern sparen wir Zeit und Kosten.

BBB: Für welche Bereiche plant Ihr Unternehmen die Digitalisierung?

Bernhard Michael Nowak: Neben der bereits digital verlaufenden Kommunikation und Dokumentation planen wir nun die Montagearbeiten beidseitig visuell zu begleiten. Das bedeutet, dass sowohl unsere Leute am Installationsort als auch Kundenvertreter in Deutschland diese besichtigen und überwachen können.

BBB: Warum ist Digitalisierung für Ihr Unternehmen ein Zukunftsthema?

Bernhard Michael Nowak: Im Laufe der Zeit ist die Breitbandtechnologie für uns wesentlich für die Durchführung unseres Geschäftsmodells geworden. Man könnte sagen, ohne diese Technologie gäbe es die SALTEC GmbH nicht, insbesondere nicht mit dieser internationalen Ausrichtung.

Der bisher beschriebene Weg muss fortgesetzt werden. Dazu zwingt uns die weitere Entwicklung. Außerdem fordern die Länder, in denen wir tätig sind, einen gewissen Grad an Technologietransfer als Vertragsbestandteil ein. Damit ist vor allem die Ausbildung lokaler Fachkräfte, welche die installierten Systeme betreiben und warten können, gemeint. Das müssen wir auch für die Länder berücksichtigen, die wir zukünftig noch erschließen wollen, wie Kolumbien, Paraguay und das südliche Afrika. Ohne die visuelle Kommunikation und Dokumentation ist das nicht realisierbar.

BBB: Warum ist aus Ihrer Sicht eine Sensibilisierung aller Bürger aller Altersgruppen und Akteure (Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft) dafür so wichtig?

Bernhard Michael Nowak: Die Gesellschaft sollte den Aufwand für den Ausbau dieser Technologie als ebenso selbstverständlich ansehen wie zum Beispiel den Straßenbau. Digitalisierung ist der Zugang zu unserer realen Welt. Früher wuchsen Städte aufgrund ihrer verkehrsgünstigen Lage. Heute zählen auch eigentlich abseitsliegende Länder, wie beispielsweise die baltischen Staaten, zu Konkurrenten auf den Weltmärkten, weil sie sich die digitalen Zugänge geschaffen haben. Die Breitbandkommunikation trägt also auch zur europäischen oder sogar weltweiten Integration bei ̶ und damit zu einer besseren Welt.

BBB: „Wenn Sie an die Zukunft denken, dann…“ Wagen Sie einen Ausblick.

Bernhard Michael Nowak: … wird auch der letzte Winkel dieses Planeten digital erschlossen sein. Aber Verfügbarkeit alleine bewirkt nichts, es kommt darauf an, was Personen daraus machen. Die Menschen, die an dieser Welt teilhaben wollen, bekommen hier eine weit geöffnete Tür. Diese freie Informationsmöglichkeit schafft Verständnis und Wissen, was letztlich Sicherheit schafft. Und Sicherheit bedeutet Wohlstand in einer freien Gesellschaft.

Aus betrieblicher Sicht entsteht zwar mehr Konkurrenz und damit Druck auf die betrieblichen Vorgehensweisen und Ergebnisse. Aber diese Entwicklung ist alternativlos. Um es norddeutsch maritim auszudrücken: Das dicke Ende wird nicht dünner, dadurch dass es länger wird.

Wir, die SALTEC GmbH, müssen und wollen uns jetzt diesen Herausforderungen stellen, denn sie bieten uns Chancen auf dem Weltmarkt. Um der steigenden Nachfrage gerecht werden zu können, brauchen wir ein gut ausgebautes und schnelles Breitbandnetz.


Foto: Bernhard Michael Nowak, Geschäftsführer SALTEC GmbH.
Fotocredit: SALTEC GmbH.

Weitere Impressionen unserer Informationskampagne finden Sie in unserer Mediathek.

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