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Erster Breitbandgipfel Nordsachsen in Eilenburg – BBB informiert zum Breitbandausbau

Am 12. Mai fand auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Marian Wendt (CDU) der erste Breitbandgipfel Nordsachsen statt. Die Veranstaltung im Bürgerhaus Eilenburg sollte die am Breitbandausbau beteiligten Akteure im Landkreis zusammenführen und nachhaltig zu den Themen interkommunale Kooperation und Synergienutzung bei Ausbauvorhaben sensibilisieren. Die zahlreich erschienenen Gäste aus den Kommunen sowie viele interessierte Bürgerinnen und Bürger informierten sich dazu in drei Beiträgen, welche von Vertretern des Breitbandbüro des Bundes (BBB), der Digitalen Offensive Sachsen (DiOS) und der Firma innok@ gehalten wurden.

Den Anfang bereitete Sven Butler vom BBB. Er stellte den Status Quo beim Breitbandausbau in Deutschland und Sachsen vor, erläuterte die Breitbandstrategie des Bundes und die Zielsetzung 50Mbit/s flächendeckend bis 2018 und skizzierte verschiedene erfolgreiche interkommunale Ausbaukonzepte aus anderen Bundesländern. Er betonte, dass diese Konzepte aber nicht als Blaupause eins zu eins kopiert werden können, sondern immer auf die regionalen Gegebenheiten vor Ort angepasst werden müssen.

Nachfolgend erläuterte Andreas Windolph von der Beratungsstelle DiOS die Breitbandförderrichtlinie des Freistaates Sachsen und die damit verbundene Breitbandstrategie. Er berichtete, dass das Land 200 Mio. Euro für den Breitbandausbau bis 2018 bereitstellt, welche zusätzlich noch durch den Einsatz von EFRE-Mitteln ergänzt werden. Damit, so Windolph, sei das Land Sachsen sehr gut aufgestellt.

Als dritter Redner ging Ralf Berger vom Ingenieurbüro innok@ auf die Rolle der Kommunen für einen erfolgreichen Breitbandausbau ein. Er stellte klar, dass der Markt und die öffentliche Hand gemeinsam bedarfsgerecht und effizient ausbauen müssen. Nur so könne einen flächendeckende Erschließung gelingen. Die Kommune solle sich aktiv für einen Ausbau engagieren, da diese die bereits vorhandenen Infrastrukturen am besten kenne und so den Einsatz von Synergien im Rahmen vor Bauvorhaben steuern könne.

Abschließend betonte Marian Wendt in seinem Schlusswort zum Breitbandgipfel, dass der Breitbandausbau nur als eine partnerschaftliche Aufgabe zwischen Bund, Ländern und Kommunen zu meistern sei und verwies auf die große Bedeutung einer flächendeckenden Breitbandversorgung

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