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EU Flagship Initiative – 5G-Erklärung der EU-Minister

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5G ist der Hebel zu Konnektivität und Innovation. Nun gibt es dazu auch die Willensbekundung der zuständigen EU-Minister. Am 18. Juli 2017 erklärten sie bei einem Treffen im estnischen Tallinn in einem 8-Punkte-Kommuniqué, wie branchenübergreifend Wirtschaft und Verbraucher von der Digitalisierung durch 5G profitieren können, was zugleich der Erhaltung und Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit Europas dient.

Gemeinsam will man nun mehr Frequenzen verfügbar machen. In drei Bandbereichen soll die Dynamik der schnellen Technikentwicklung gestärkt und die Transparenz bei der Lizensierung gefestigt werden, um so eine Ausbreitung in dicht besiedelte Gegenden entlang der Transportkorridore und letztlich über das gesamte EU-Territorium zu gewährleisten. Außerdem soll die globale Kompatibilität durch branchenübergreifende Vernetzungsinitiativen gestützt werden.

Die benötigte Netzausbildung auf Glasfaserbasis und die Nutzbarkeit öffentlicher und privater Andockpunkte sollen weiter gefördert werden. In diesem Zusammenhang wollen die EU-Minister intensiv für den innereuropäischen Austausch werben, um alle notwendigen Akteure einzubinden und Entscheidungsprozesse voranzubringen.

5G ist ein Schwerpunktthema bei den Veranstaltungen gleich zu Beginn der halbjährigen Ratspräsidentschaft Estlands. Im Vergleich zu den anderen Mitgliedsstaaten gilt die digitale Durchdringung hier als besonders dynamisch und umfassend.

Die Hürden eines innereuropäischen wie globalen 5G-Bekentnisses sind ebenfalls adressiert – die Aspekte von Standardisierung, Konsistenz und Gemeinschaftlichkeit werden in allen acht Punkten betont. Die Anstrengungen auf EU-Ebene sollen ausdrücklich nicht zu Lasten nationalstaatlicher Initiativen gehen. Letztere sollen stets Vorrang vor einem europäischen Masterplan behalten. Die Erklärung ist hier auf Englisch veröffentlicht.


Fotocredit: Optimarc/Shutterstock.

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