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Fachtagung „Breitband im ländlichen Raum: Chancen und Perspektiven“ in Sankt Wendel, Saarland

Auf Einladung der stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Nadine Schön, MdB und in Zusammenarbeit mit dem Landkreis St. Wendel, fand am 30. April 2014 ein Fachaustausch mit Tim Brauckmüller, dem Geschäftsführer des Breitbandbüro des Bundes, Vertretern des Bundeslandes Saarland und Repräsentanten erfolgreicher Modellprojekte im Breitbandausbau statt.

Mit der Informationsveranstaltung »Breitband im ländlichen Raum: Chancen und Perspektiven« initiierte die saarländische Bundestagsabgeordnete Nadine Schön einen fachlichen Austausch, um über den Breitbandausbau im ländlichen Raum zu diskutieren und den Gemeindevertretern einen Dialog mit politischen Entscheidungsträgern und potentiellen Netzbetreibern zu bieten. Der Informationsaustausch ist für die Planung und den Aufbau leistungsstarker Breitband-Infrastrukturen ein notwendiger, wichtiger Bestandteil, um gemeinsam Strategien zu entwickeln und abzustimmen.

Als Vertreter des Bundes stellte Tim Brauckmüller zunächst das Breitbandbüro des Bundes vor und informierte über Strategien, Ziele und Handlungsfelder der Bundesregierung in Bezug auf den nationalen Breitbandausbau. Auch die neuen Qualifizierungsmaßnahmen in den unterschiedlichsten Bereichen der Wertschöpfung, angefangen von den Grundlagen der Breitbandtechnologien über Managementfragen bis hin zur Finanzierung von Ausbauprojekten, wurden von Herrn Brauckmüller angekündigt. Diese sollen ab Mitte 2014 Gegenstand einer Reihe von individuellen und auf die lokalen Bedürfnisse maßgeschneiderten Workshops des Breitbandbüros sein.

Als Vertreter des Landes zeigten der Leiter der Breitbandberatungs- und –koordinierungsstelle eGo-Saar Thomas Haböck und Jochen Krämer, von der Staatskanzlei des Saarlandes, detailliert die Versorgungslage im Landesgebiet auf und informierten über Förderbedarfe und (für den Infrastrukturaufbau) geeignete Förderprogramme. Aufgrund der limitierten Fördermittel wird es im Fördermittelwettbewerb künftig stärker auf die Bedarfe der Antragssteller ankommen. Außerdem wurde die Zulieferung von Daten an den Infrastrukturatlas (ISA) der BNetzA thematisiert. Die transparente Darstellung verfügbarer und zur Mitnutzung geeigneter Infrastrukturen im ISA soll Synergiepotentiale identifizieren um die Kosten im Breitbandausbau wesentlich reduzieren. Bisher lieferten bereits 13 saarländische Unternehmen ihre Daten und bilden damit eine solide Grundlage – vollständig nutzbar sei die Datenlage dagegen noch nicht.

Ein wichtiger Tagesordnungspunkt war auch die Vorstellung erfolgreicher Ausbaumodelle, sogenannter „Best Practice“. MdB Schön lud hierfür Michael Reul, MdL, der das Projekt Main-Kinzig-Kreis/ Hessen (Link) sowie Manfred Schnur, der das Modell Cochem-Zell/ Rheinland Pfalz (Link) vorstellte, ein. Das landkreisweite Ausbauprojekt Main-Kinzig-Kreis zeichnen sich durch die Hebung geeigneter Synergien aus. Insbesondere die konsequente Mitnutzung bereits vorhandener Infrastrukturen sowie die Bündelung kleinteiliger Ausbauprojekte halfen diesem Projekt, die Kosten für den Infrastrukturaufbau teils erheblich zu senken. Der Landkreis Cochem-Zell gefiehl hingegen als ÖPP-Projekt und partizipiert zudem am Pilotprojekt „Modellkommune E-Government“ (Link). Hierfür soll ein Leitfaden zum Thema elektronische Verwaltungsverfahren entwickelt werden.

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