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Förderinitiative WiFi4EU großes Thema auf Breitband-Messe

Zum siebten Mal fand am 25. April 2018 der Kommunale Breitband Marktplatz (KBM) statt. Über 300 Gäste – darunter Entscheidungsträger aus Politik, Verwaltung und Telekommunikationswirtschaft – und über 40 Aussteller kamen in die Stadthalle des niedersächsischen Osterholz-Scharmbeck, um sich über den Breitbandausbau im Nordwesten, innovative Produkte und Dienstleistungen zu informieren.

Nach der Eröffnung durch Stefan Muhle (Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung) begann ein umfangreiches Konferenzprogramm mit Vorträgen von Ausstellern, Verbandsmitgliedern und Partnern der niedersächsischen Breitbandinitiative. Begleitet wurde der Kongress von Symposien und Podiumsdiskussionen, die juristische, planerische, technische und ökonomische Aspekte des Breitbandausbaus beleuchteten.

Auch das Breitbandbüro des Bundes (BBB) war in Osterholz-Scharmbeck vor Ort und stellte die EU-Förderinitiative WiFi4EU vor. Das Breitbandbüro begleitet im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die Förderinitiative „WiFi4EU“ als Informationsvermittler und Ansprechpartner in Deutschland. Ziel des Programms der Europäischen Kommission ist, die Anbindung an schnelles Internet durch drahtlose Internetzugänge im öffentlichen Raum zu unterstützen.

Seit dem 20. März 2018 können sich Gemeinden auf einem Portal der europäischen Kommission registrieren, um Fördermittel zu beantragen. Das Gesamtbudget des Programms beläuft sich zwischen 2017 und 2019 auf 120 Millionen Euro. Die Mittel werden in Form von Gutscheinen vergeben. Jeder Gutschein stellt eine Summe von 15.000 Euro pro Gemeinde zur Verfügung. Nach Erhalt des Gutscheins kann die Kommune den Anbieter für die Internetanbindung auswählen, der daraufhin 18 Monate Zeit hat, das Projekt zu definieren und das Netz vollständig in Betrieb zu nehmen. Seit März 2018 haben sich EU-weit bereits über 16.000 Gemeinden auf dem Portal der Förderinitiative „WiFi4EU“ registriert, bevor am 15. Mai 2018 der erste Aufruf startete.

Christian Zieske (Breitbandbüro des Bundes) erläuterte im Rahmen einer Podiumsdiskussion das Programm, nannte Details zu Fördergegenständen und gab Anwendungsbeispiele. Zudem gab er darüber Auskunft, dass sich zum jetzigen Zeitpunkt bereits über 275 niedersächsische Gemeinden für einen Gutschein registriert haben.

Ebenfalls auf dem Podium trugen als Expertengremium auf der Anbieterseite Holger Klaaßen (EWE TEL GmbH), Dirk Ebrecht (Vodafone GmbH), Günter Meier (Deutsche Telekom GmbH), Dietmar Becker (QSC AG) und Markus Schulz (Frederix GmbH) die Möglichkeiten und Sichtweisen ihrer Unternehmen vor, das Förderprogramm WiFi4EU mit ihren Produkten und Diensten zu begleiten. Dabei wurden auch die Kosten von Installation und Betrieb sowie technische Erfordernisse diskutiert.

Zusammenfassend wurden die großen Chancen und Möglichkeiten des Programms betont und die Diskussionsteilnehmer empfahlen den Gemeinden die Registrierung auf dem WiFi4EU-Portal.


Foto: Kerstin Stromberg-Mallmann (Moderation, li.) und Christian Zieske (Breitbandbüro des Bundes, 2. v. li.) diskutieren mit weiteren Podiumsteilnehmern auf dem 7. Kommunalen Breitband Marktplatz die EU-Förderinitiative WiFi4EU in der Stadthalle von Osterholz-Scharmbeck. 25.04.2018.
Fotocredit: NETZ – Zentrum für innovative Technologie Osterholz GmbH.

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