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Informationsveranstaltung in Schönebeck: Breitbandbüro des Bundes informiert vor Ort zum Ausbau von Breitbandnetzen

Unter dem Motto „Breitbandausbau: Schönebeck digital vernetzt?!“ hat das Breitbandbüro des Bundes (BBB) auf Einladung von Tino Sorge, MdB am Montag, den 6. Juli 2015, eine Informationsveranstaltung zum Sachstand des Breitbandausbaus in Schönebeck durchgeführt. Als Schirmherr der Veranstaltung begrüßte Herr Sorge zunächst die anwesenden Gäste aus Landes- und Kommunalpolitik und dankte diesen für ihr Interesse. Er betonte die enorme Relevanz einer guten Breitbandversorgung für die Zukunftsfähigkeit ländlicher Kommunen und präzisierte diesen Fakt in Bezug auf die Themen Wirtschaft und Gesundheit.

Daran anschließend wies Bert Knoblauch, Bürgermeister der Stadt Schönebeck, in seiner Rede auf die große Bedeutung einer guten Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern beim Ausbau der Breitbandinfrastruktur hin. Er betonte, dass nur bei einer koordinierten Abstimmung zwischen diesen Partnern eine zielgerichtete Erschließung aller Kommunen möglich sei. Das Thema Breitbandausbau sei wesentlich für die Zukunft Schönebecks, unterstrich Knoblauch abschließend.

Den nachfolgenden Vortrag hielt Daniel Knohr vom Breitbandbüro des Bundes. Er stellte zunächst die Arbeit des Breitbandbüros vor und ging anschließend auf die Ziele der Bundesregierung in Hinblick auf den Breitbandausbau ein. In seinen weiteren Ausführungen stellte er die verschiedenen Breitbandtechnologien und deren jeweiligen Leistungsspektren vor, um darauffolgend die geschätzten Kosten eines Ausbaus mit Hochleistungsnetzen zu präzisieren. Abschließend präsentierte er den aktuellen Stand des Breitbandausbaus in Deutschland sowie speziell die Versorgungssituation in Schönebeck und den umliegenden Gemeinden.

Die an den Vortrag anschließende Diskussion wurde lebhaft geführt. Einen zentralen Diskussionspunkt stellte das eher geringe Interesse von Seiten der Bevölkerung an einem flächendeckenden Ausbau dar. In diesem Zusammenhang wurde aber mehrfach auf generationsbedingte Unterschiede hingewiesen. So waren sich alle Teilnehmer schließlich einig, dass jüngeren Bürgern eine performante Breitbandanbindung durchaus sehr wichtig ist und Erfahrungswerte zeigten, dass die Versorgung mit Breitbandanschlüssen auch einen zentralen Faktor bei der Wahl des Wohnortes darstelle. Daher sollte das Thema Breitbandinternet mehr an die Bürger herangeführt werden.

Zum Schluss sprach Steffen Schultze, Unternehmer aus Schönebeck, von der Notwendigkeit einer zuverlässigen Breitbandversorgung für die Unternehmen vor Ort. Gerade in Hinblick auf E-Commerce-Aktivitäten sei eine schnelle und leistungsfähige Anbindung ein klarer Wettbewerbsvorteil, so Schulze. Sein Unternehmen im Gewerbegebiet „Am Stremsgraben“ in Schönebeck hat daher den Anschluss an das Hochgeschwindigkeitsnetz zusammen mit weiteren ansässigen Firmen selbst finanziert und mit organisatorischer Hilfe der Stadt umgesetzt.

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