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Interessante Einblicke in die Forschungslandschaft in Kiel

Breitband@Mittelstand am 24.01.2018 in Kiel. Foto: BBB / Andreas Silberbach

Nach den ersten diesjährigen Besuchen des Informationsmobils der Kampagne Breitband@Mittelstand im Westen der Bundesrepublik Deutschland machte das Kampagnenteam in der letzten Woche weit im Norden Station. Am 24. Januar parkte das Informationsmobil an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und zog schon beim Aufbau die ersten interessierten Besucher an. Da viele der neuesten technischen Entwicklungen ihren Ursprung an forschenden und anwendungsorientierten Hochschulen haben, folgte das Kampagnenteam gern der Einladung von Dr. Fabian Faller vom Geographischen Institut der CAU, um sich mit dem Fachkollegium und Studierenden vor Ort auszutauschen.

Die von der Exzellenzinitiative geförderte CAU verfügt über acht Fakultäten, die interdisziplinäre und fakultätsübergreifende Forschungs- und Förderschwerpunkte verfolgen. Dabei ist der Universität der Technologietransfer ein großes Anliegen, um Forschung und Industrie miteinander zu verknüpfen. Beispielsweise entwickelten die renommierten Nanowissenschaften der Hochschule vor kurzem eine Technik mit sogenannten Spin-Crossover-Molekülen. Damit sind größere Speicherkapazitäten von Datenträgern möglich, wovon insbesondere Massenspeicher profitieren können.

Im Informationsmobil auf dem Campus der CAU zwischen Audimax und Mensa sprach das Kampagnenteam um Christian Zieske (Breitbandbüro des Bundes) mit Fachbesuchern aus Forschung, Lehre und Projektumsetzung vor allem über die Chancen und Herausforderungen des Breitbandausbaus. Dabei wurden die verschiedenen Nutzungsaspekte veranschaulicht und Querbezüge zu weiteren Strukturförderkulissen wie EFRE, Horizont 2020 und ESF erörtert, denn viele der Forscher arbeiten in öffentlich finanzierten Projekten. Dr. Fabian Faller, der das Informationsmobil auf dem Campus begrüßte, ist beispielsweise neben seiner Lehrtätigkeit als Assistenzprofessor auch Leiter des Interreg V B Projektes Co2mmunity.

Auch für Franziska Kruse vom Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein (LLUR) ist die Informationskampagne und der Besuch des Informationsmobils interessant – sie untersucht im Rahmen des Interreg V A Projektes Benefit4Regions die Akzeptanz des Breitbandausbaus im ländlichen Raum in Deutschland und Dänemark. Von der Bedeutung des Breitbandausbaus in der Region Schleswig-Holstein und Hamburg wiederum berichtete Dr. Imke Schneemann vom Clustermanagement Life Science Nord. Das europaweite Netzwerk der medizinischen Forschung stärkt die Wertschöpfung in der Region, deren Akteure dabei neueste technische Standards nutzen.

Das Kampagnenteam begrüßte an diesem Tag in Kiel ebenso zahlreiche Interessierte aus den verschiedensten Studiengängen. Studierende aus den Bereichen Zahnmedizin, VWL und Regionalentwicklung sowie aus der Verwaltung und Lehre suchten das Gespräch und probierten die technischen Anwendungen wie VR-Brille oder 3-D-Drucker aus. Vor allem die IT-Mitarbeiter des Hochschulnetzes sowie Vertreter aus der Industrie teilten dabei ihre Erfahrungen und erzählten von neuen Anwendungsbeispielen. Nach diesem interessanten Besuch in Kiel setzt das Informationsmobil die Kampagne Breitband@Mittelstand nun mit vielen neuen Eindrücken fort und ist wieder unterwegs für Deutschlands Zukunft.


Foto oben: Das Informationsmobil der Kampagne Breitband@Mittelstand am 24.01.2018 in Kiel.
Foto unten: Christian Zieske (Breitbandbüro des Bundes) im Gespräch mit Dr. Imke Schneemann (Life Science Nord).
Fotocredits: BBB / Andreas Silberbach.

Weitere Impressionen unserer Informationskampagne finden Sie in unserer Mediathek.

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