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Konsultationsentwurf einer Marktdefinition und -anlayse für Bitstromzugänge – Erstmals regionale Betrachtung einzelner Märkte in Ballungsräumen

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat einen Entwurf der Marktdefinition und Marktanalyse im Bereich des Bitstromzugangs zur nationalen Konsultation veröffentlicht. Wettbewerber der Telekom Deutschland GmbH haben über Bitstromzugänge die Möglichkeit eigene Breitbandanschlüsse zu vermarkten, die jedoch technisch von der Telekom bereitgestellt werden. Mit Bitromszugängen werden alternative Anbieter somit in die Lage versetzt eigene Angebote auf VDSL- bzw. Glasfaserbasis bereitzustellen, ohne eigene Infrastruktur vor Ort vorzuhalten.

Der vorliegende Konsultationsentwurf definiert zwei Märkte: Einen Markt, der eher die Zugangsnetze betrifft (Layer-2-Bitstromzugang), und ein Markt, der eher auf die Kernnetze zielt (Layer-3-Bitstromzugang). Dabei wurde erstmalig auch ein Vorleistungsmarkt subnational abgegrenzt.

Im Hinblick auf den Layer-3-Bitstromzugangsmarkt werden von der Bundesnetzagentur 15 Großstädte als nicht mehr regulierungsbedürftig angesehen, sofern ein vergleichbares Layer-2-Bitstromzugansprodukt erhältlich ist. Die 15 Städte sind im Einzelnen:

  • Bochum,
  • Bottrop,
  • Bremerhaven,
  • Gelsenkirchen,
  • Herne,
  • Karlsruhe,
  • Kiel,
  • Köln,
  • Leipzig,
  • Leverkusen,
  • Mannheim,
  • Osnabrück,
  • Pforzheim,
  • Recklinghausen
  • Reutlingen

Der Konsultationsentwurf ist im Amtsblatt und auf der Internetseite der Bundesnetzagentur veröffentlicht. Stellungnahmen können noch bis zum 12. Dezember 2014 abgegeben werden. Den Entwurf können Sie hier herunterladen.

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