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„Mehr Mut haben, Dinge auszuprobieren“

Das Podium des 1. Panels „Gehen uns die Bagger aus?“ (l-r): Tim Brauckmüller (Geschäftsführer Breitbandbüro des Bundes), Iris Plöger (Mitglied Haupt-geschäftsführung Bundesverband der Deutschen Industrie), Dr. Kay Ruge (Deutscher Landkreistag), Rainer Helle (Ministeri-um für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein), Dr. Andrea Huber (Ge-schäftsführung ANGA, Moderation). Gigabit-Symposium 2018. Berlin, 12.09.2018.

Am 12. September 2018 haben Verbandsvertreter sowie Akteure aus Politik und Wirtschaft über die Gestaltung der Gigabit-Gesellschaft in Deutschland diskutiert. Gemeinsam mit BUGLAS, eco, FTTH Council Europe und VATM hatte die ANGA zum „Gigabit-Symposium 2018“ eingeladen. Rund 200 Gäste waren gekommen.

Die moderierten Diskussionsrunden teilten sich in drei Panels. Zunächst ging es unter dem Titel „Gehen uns die Bagger aus?“ um fehlende Tiefbaukapazitäten, die den Ausbau des Gigabitnetzes bremsen könnten. Tim Brauckmüller (Geschäftsführer des Breitbandbüros des Bundes) erläuterte die Herausforderungen: „Deutschland befindet sich im Investitionshochlauf. Im Breitbandausbau fehlen insbesondere Planer und Bauleiter.“ Kurzfristig sollten hier Übergangslösungen gefunden werden, langfristig führe kein Weg an Qualifizierungsmaßnahmen und Ausbildung vorbei. Brauckmüller zeigte Lösungen auf. Er plädierte für die Optimierung von Genehmigungsverfahren, beispielsweise durch Digitalisierung, und für den Einsatz alternativer Verlegemethoden. Man müsse „mehr Mut haben, Dinge auszuprobieren.“

Das zweite Panel, „Welches Geld geht wohin?“, beleuchtete wirtschaftliche Aspekte des Breitbandausbaus und die Förderkulissen. Die Ausrichtung des novellierten Bundesförderprogramms Breitband auf den Anschluss von Schulen, Krankenhäusern und Gewerbegebieten erläuterte hier Dr. Tobias Miethaner (Leiter der Abteilung Digitale Gesellschaft im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur).

Thema des dritten Panels war „Gigabitnetze als Motor für die digitale Transformation?“. Hier stand die Errichtung leistungsfähiger Rechenzentren aber auch die Umsetzung digitaler Verwaltung im Mittelpunkt der Diskussion. Beispielhaft wurde die Entwicklung Wiens zu einer Smart City genannt. Die österreichische Hauptstadt zeigt, wie durch die intelligente Verknüpfung von Bereichen wie Energie, Mobilität, Medizin oder Verwaltung die Lebensqualität erhöht und Ressourcen geschont werden können.

Zum Abschluss des Symposiums dankte Wolfgang Heer (Geschäftsführer BUGLAS) allen Gästen und Referenten für die engagierten Diskussionen und den Verbänden für die gute Zusammenarbeit.


Titelfoto: Das Podium des 1. Panels „Gehen uns die Bagger aus?“ (l-r): Tim Brauckmüller (Geschäftsführer Breitbandbüro des Bundes), Iris Plöger (Mitglied Hauptgeschäftsführung Bundesverband der Deutschen Industrie), Dr. Kay Ruge (Deutscher Landkreistag), Rainer Helle (Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein), Dr. Andrea Huber (Geschäftsführung ANGA, Moderation).
Fotocredits: BBB.

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