• Startseite
  • Nachgefragt bei Entwicklern der Augmented Reality und Virtual Reality

Nachgefragt bei Entwicklern der Augmented Reality und Virtual Reality

RE’FLEKT ist ein Technologieunternehmen mit Hauptsitz in München, das Unternehmen die selbständige Entwicklung eigener Augmented Reality (AR)- und Virtual Reality (VR)-Anwendungen ermöglicht. Die technologisch führenden Plattformen machen AR und VR erschwinglich und skalierbar, um vorhandenes Know-how im Unternehmen in maßgeschneiderte Augmented- und Virtual-Reality-Lösungen zu verwandeln. Für eine Vielzahl weltweit führender Unternehmen, z. B. aus dem Kreis der DAX-Unternehmen, liefert das internationale Team Technologielösungen. Seit der Gründung im Jahr 2012 hat sich RE’FLEKT zu einem Team mit über 60 Mitarbeitern in München, Düsseldorf und Los Angeles entwickelt und wurde als „Gartner Cool Vendor“ für bahnbrechende Technologieentwicklung ausgezeichnet.

Dirk Schart, Head of PR & Marketing, gab dem Breitbandbüro Auskunft zu den digitalen Themen seines Unternehmens.

Breitbandbüro des Bundes: Auf Ihrer Web-Seite äußern Sie: „Augmented und Virtual Reality können komplexe Aufgaben erleichtern, bestehende Prozesse verbessern und Zeiten für Ausbildung und Training reduzieren. Unternehmen profitieren von interaktiven Schritt-für-Schritt-Anweisungen im Sichtfeld des Mitarbeiters und reduzieren Kosten und Fehlerrisiko in Produktion, Reparatur, Wartung und zahlreichen weiteren Feldern.“ Mit welchem Beispiel überzeugen Sie am schnellsten Skeptiker dieser Technologien?
Dirk Schart: Das ist eine berechtigte Frage. Es wäre abhängig von der Branche und wo die Skepsis begründet ist: in der Erstellung der Anwendung oder in der Nutzung. Was aus unserer Erfahrung heraus die Skepsis bei Unternehmen beseitigt ist, dass wir heute in der Lage sind Unternehmen ihre eigenen Anwendungen erstellen zu lassen, z. B. mit unserer Plattform REFLEKT ONE. Damit wird Augmented Reality skalierbar und das war bisher das größte Hindernis, um aus der Prototypenphase zu kommen.

Breitbandbüro des Bundes: Bleiben wir auf Ihrer Web-Seite: „Industrie-Lösungen mit Augmented und Virtual Reality erfordern Wissen und Erfahrung mit industriellen Prozessen. (…) Ein Schlüssel zum Erfolg ist die standardisierte Erstellung der Inhalte ohne Programmierer.“ Haben Sie ein Beispiel, das diese Aussage konkretisiert?
Schart: Das schließt an Ihre erste Frage an. Für den Vakuumpumpen-Hersteller Leybold setzen wir die Plattform REFLEKT ONE ein, um es möglich zu machen, die AR-Apps künftig an deren Kunden auszuliefern. Ohne eine skalierbare Entwicklung müsste jede App einzeln programmiert werden – das würde kein Industrieunternehmen machen.

Breitbandbüro des Bundes: Auf welche Ihrer technischen Lösungen in abgeschlossenen Projekten sind Sie besonders stolz?
Schart: Auch auf die Gefahr hin mich zu wiederholen: auf die Plattform-Strategie. Wir integrieren REFLEKT ONE gerade in verschiedene Industriesoftware und erlauben die Ausspielung der Daten neben Android, iOS und Windows direkt auf die Microsoft HoloLens. Einzelne Besonderheiten in den Apps sind interessant, aber die Akzeptanz für Augmented und Mixed Reality im großen Stil voranzutreiben, es für den Alltagseinsatz fit zu machen – das ist das Besondere, an dem wir arbeiten.

Breitbandbüro des Bundes: Welche weitere Technologie wird am ehesten mit Augmented Reality und Virtual Reality eine zukunftsfähige Symbiose eingehen und neue kombinierte Anwendungen möglich machen?
Schart: Die Frage nach der Konvergenz ist eine ganz wichtige. Neben dem Internet of Things sind es vor allem Deep Learning und AI [Artifizielle Intelligenz (englisch: artificial intelligence), künstliche Intelligenz]. Diese Kombination wird die technischen Belange von AR verbessern und völlig neue Szenarien ermöglichen. Darin sehen wir das größte Potenzial für die Zukunft.

Breitbandbüro des Bundes: Wenn Sie einen Ausblick auf die kommenden Jahre wagen: Welche Bereiche in Beruf und Privatleben werden auf absehbare Zeit am meisten von AR und VR beeinflusst sein?
Schart: Es ist eine Frage der Zeit und der Entwicklung der Hardware auf der einen Seite sowie der Akzeptanz für die Technologien auf der anderen. Kurzfristig wird es zum einen der Arbeitsbereich sein und da die technischen Bereiche (Reparatur, Wartung, Produktion etc.), zum anderen der Bereich Lernen und Ausbildung. B2B hat nach wie vor einen großen Vorsprung, wobei Pokémon Go deutlich die Wahrnehmung verändert hat. Im B2C-Bereich werden wir vermehrt AR-Features als Integration in bestehende Apps erleben: beispielsweise AR-Ansichten in Karten-Anwendungen, im Shopping-Bereich. Als Nächstes sehe ich den kompletten Bereich „Service und Support“, der sich quasi aufdrängt. Was heute per Call-Center und Live Chat gemacht wird, kann morgen per AR viel einfacher werden. Im Bereich Virtual Reality sind werden es vermehrt Trainings- und Simulationsszenarien sein.


Foto oben: Dirk Schart, Head of PR & Marketing bei RE´FLEKT.
Foto unten: Plattform REFLEKT ONE für den Vakuumpumpen-Hersteller Leybold, Original-Vakuumpumpe für den Hyperloop.
Fotocredits: RE´FLEKT.

Weitere Impressionen unserer Informationskampagne finden Sie in unserer Mediathek.

BBB Logo


Breitbandbüro des Bundes
T 030 60 40 40 6-0
F 030 60 40 40 6-40
E kontakt(at)breitbandbuero.de



Postanschrift
Postfach 64 01 13
10047 Berlin