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Neue digitale Infrastruktur für Bildungseinrichtungen im Landkreis Fulda

Zu Beginn der Woche stand ein Baustellenbesuch des Ausbauprojekts im Landkreis Fulda, im östlichen Hessen, auf dem Programm der Infokampagne Breitband@Mittelstand. Der Spatenstich erfolgte dort bereits am 10. März 2017. Insgesamt werden in dieser Region künftig 13 Ausbau-Cluster mit schnellem Internet versorgt.

Gerade im Bereich des Biosphärenreservats Rhön kommen dabei innovative Verlegetechniken zum Einsatz, um Eingriffe in Natur und Landschaft zu minimieren und die sensible Biodiversität so wenig wie möglich zu beeinflussen. An erster Stelle stehen hier das Spülbohrverfahren und die Nutzung bereits existenter, stillgelegter Rohrnetzinfrastrukturen wie beispielsweise alte Trinkwasser- oder Abwasserleitungen. Sollten die Acker- und Wiesenflächen der Rhön beziehungsweise deren Randbereiche und die bestehenden Feld- und Waldwege für die Trassierung der Glasfaserleitungen geeignet sein, kommt auch das Einpflügen der Rohrleitungen in Frage. Der Breitbandausbau in der Region erfolgt im Rahmen des Wirtschaftlichkeitslückenmodells. Das Vorhaben wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur durch das Bundesförderprogramm zum Breitbandausbau unterstützt.

Mehrere tausend Haushalte und über eintausend Unternehmen profitieren vom Ausbau der Infrastruktur im Landkreis Fulda. Zudem werden auch Verwaltungen, Krankenhäuser und insgesamt 16 Schulen an das schnellere Netz angeschlossen. Die Experten des Breitbandbüros des Bundes schauten sich stellvertretend den Ausbau an der Grundschule Weyhers in der Gemeinde Ebersburg an. Dort stehen Schülerinnen und Schülern und Lehrkräften nun schnelle, zukunftsfähige Internetanbindungen zur Verfügung. Dadurch werden neue Lernformen möglich, die auf die digitale Arbeitswelt vorbereiten. Christoph Erb vom Landratsamt Fulda freute sich besonders über die neuen Möglichkeiten für die Bildungseinrichtung. Er sieht im sicheren Umgang mit digitalen Medien eine Schlüsselkompetenz zur Teilhabe an der Informations- und Wissensgesellschaft. Bereits an Schulen müssten daher die Voraussetzung für die effiziente Nutzung von Computern und Internetanwendungen geschaffen werden. Basis hierfür, so Erb weiter, sei ein Gigabit-Glasfaser-Anschluss. Mit Blick auf neue Lehr- und Lernmöglichkeiten betonte er:

„Dank dieses hochbandigen FTTH-Zugangs als Ausgangsstation für die schuleigene IT-Landschaft bis ins Klassenzimmer lassen sich auch datenintensive Unterrichtsmaterialien wie beispielsweise Audio- und Videodateien oder animierte Grafiken im Unterricht einsetzen. Im Zeitalter des Highspeed-Internet ist so modernes E-Learning in der Schule möglich und erlaubt die effiziente und zukunftsfähige Organisation von schulischen Arbeits- und Lernprozessen.

Ziel unseres Engagements ist es, alle Schulkinder an digitale Medien heranzuführen und sie damit im Unterricht arbeiten zu lassen, um ihnen so Chancen und Perspektiven neuer Technologien zu eröffnen.“


Foto: Das Informationsmobil vor der Grundschule Weyhers.
Fotocredit: BBB/Andreas Silberbach.

Weitere Impressionen unserer Informationskampagne finden Sie in unserer Mediathek.

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