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Neue Strategien für die Gigabit-Gesellschaft in Thüringen

Wolfgang Tiefensee, Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, stellt beim 8. Thüringer Breitbandgipfel in Erfurt am 04.06.2018 die neue Glasfaserstrategie des Freistaates Thüringen vor. Foto: BBB / Andreas Silberbach

Am 4. Juni 2018 besuchte das Breitbandbüro des Bundes (BBB) mit der Informationskampagne Breitband@Mittelstand den 8. Thüringer Breitbandgipfel in Erfurt. Nach der Begrüßung durch Sabine Wosche, Geschäftsführerin der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen, stellte Wolfgang Tiefensee, Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, die neue Strategie zur Erreichung der Gigabit Gesellschaft im Freistaat Thüringen vor, welche die „Breitbandstrategie Thüringen 2020“ aus dem Jahr 2013 ablöst.

Ziel des Freistaates ist es, bis 2025 flächendeckend Gigabitnetzen auf Glasfaserbasis in jeder Gemeinde möglichst bis an die Gebäude und im Eigentum der öffentlichen Hand (Open Access) zur Verfügung zu stellen. „Die Anforderungen an das Breitbandnetz werden aufgrund neuer digitaler Anwendungen, veränderter Nutzungs­gewohnheiten und technologischer Innovationen in Zukunft weiter massiv ansteigen“, sagte der Minister. Gerade die Industrie 4.0 sei – beispielsweise für die Echtzeitsteuerung von Maschinen und Prozessen – auf superschnelle Internetleitungen angewiesen. Zur Umsetzung der Strategie möchte Thüringen das Projektmanagement für den Ausbau der Breitbandinfrastruktur übernehmen, um diesen bundeslandweit planen und koordinieren zu können. Außerdem sollen die Kommunen hierbei nicht mit Ausgaben und Aufwendun­gen belastet werden. Das bisherige Breitbandkompetenz­zentrum wird zur „Digitalagentur Thüringen“ (DIT) weiterentwickelt und soll zukünftig digitale Technologien und Anwendungen betreuen.

In der zweiten Tageshälfte hatten die Teilnehmer aus Verwaltung, Politik, Institutionen, Verbänden und Beratungsunternehmen die Möglichkeit, an drei verschiedenen Workshops teilzunehmen. Zu den Themen „5G und WLAN“, „Wie das Breitbandkompetenzzentrum (BKT) die Kommunen zum DigiNetzG unterstützt“ sowie „Kommunale Glasfasernetze“ wurden Erfahrungen ausgetauscht und die verschiedenen Sichtweisen der Teilnehmer diskutiert.

Im Innenhof des Comcenters Brühl hatten die Besucher die Möglichkeit, das Informationsmobil zu besichtigen. Dort stellten die Vertreter des BBB die Aufgaben des Breitbandbüros vor und berichteten von der deutschlandweiten Informationskampagne. Einen Blickfang stellte vor allem der 3-D-Drucker am Informationsmobil dar. Die Akteure aus den Kommunalverwaltungen interessierten sich insbesondere für das Seminarangebot des BBB, welches vielfältige Qualifizierungsmaßnahmen für den erfolgreichen Breitbandausbau ermöglicht. Zum Abschluss der Veranstaltung besuchte Valentina Kerst, Staatssekretärin im Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und digitale Gesellschaft das Informationsmobil und tauschte sich mit den BBB-Mitarbeitern über das Zusammenwirken der Landes- und Bundesförderung in Thüringen aus.

Valentina Kerst, Staatssekretärin im Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und digitale Gesellschaft mit Daniel Knohr (Breitbandbüro des Bundes) vor dem Informationsmobil der Kampagne Breitband@Mittelstand. Foto: BBB / Andreas Silberbach


Foto oben: Wolfgang Tiefensee, Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, stellt beim 8. Thüringer Breitbandgipfel in Erfurt am 04.06.2018 die neue Glasfaserstrategie des Freistaates Thüringen vor.
Foto unten: Valentina Kerst, Staatssekretärin im Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und digitale Gesellschaft mit Daniel Knohr (Breitbandbüro des Bundes) vor dem Informationsmobil der Kampagne Breitband@Mittelstand.
Fotocredits: BBB / Andreas Silberbach

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