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Rückblick auf die BREKO Breitbandmesse 2015

Am 28. und 29. April fand die diesjährige BREKO Breitbandmesse im Wissenschafts- und Kongresszentrum darmstadtium in Darmstadt bei Frankfurt statt. Rund 600 Gäste besuchten an den zwei Veranstaltungstagen die Messe und informierten sich im Rahmen des parallel stattfindenden Kongressprogramms zu aktuellen Trends auf dem Telekommunikationsmarkt und Perspektiven des Breitbandausbaus in Deutschland.

Der erste Tag des Konferenzprogramms war durch eine Bestandaufnahme der aktuellen Entwicklungen des Breitbandmarktes gekennzeichnet. Der Antrag der Deutschen Telekom auf Zulassung des VDSL2-Vectoringverfahrens vom Hauptverteiler und im Nahbereich der Vermittlungsstellen war ein zentraler Diskussionspunkt, der von verschiedenen Rednern und Podiumsteilnehmern angesprochen wurde.In diesem Kontext vertrat Prof. Dr. Jürgen Anders von der Hochschule Furtwangen die These, dass die Glasfaser die entscheidende Zukunftstechnologie darstelle. Ex-Telekom-CEO René Obermann erläuterte in seinem Beitrag, dass sich die Gesellschaft zur Gigabit-Society entwickle. Dazu müssten aber, so Obermann, auch die Netzbetreiber in den nächsten Jahren kräftig investieren, um von den daraus entstehenden Wachstumschancen profitieren zu können.

Der zweite Tag der BREKO Breitbandmesse 2015 stand unter dem Motto „Smart Countries“ und beleuchtete den erfolgreichen Ausbau mit High-Speed-Netzen vor allem in ländlichen und unterversorgten Regionen. In der von Tim Brauckmüller, Geschäftsführer des Breitbandbüros des Bundes, moderierten Gesprächsrunde „Perspektiven einer erfolgreichen Kooperation“ stellte er einleitend den aktuellen Stand der NGA-Versorgung in den Bundesländern vor und ging auf die Breitbandstrategie des Bundes ein. Dazu gab er eine Übersicht zu den unterschiedlichen kommunalen Entwicklungsansätzen, um den Breitbandausbau auf dieser Ebene nachhaltig zu forcieren. Die verschiedenen Modelle wurden in der Runde angeregt von den Teilnehmern Dr. Anke Knopp, Projektmanagerin bei der Bertelsmann Stiftung, Dr. Tobias Miethaner, Abteilungsleiter im BMVI, Volker Oehlenschläger, Bürgermeister der Gemeinde Fürth, Wolfgang Percy Ott, Head of Government Affairs Germany, Cisco Deutschland, Erich Pipa, Landrat des Main-Kinzig-Kreis und Landratspräsident in Hessen, Frank Richter, Geschäftsführer der Netcom Kassel und Beate Sauder, Geschäftsführerin der HSE Medianet, diskutiert. Insbesondere Problematiken, welche den kommunalen Breitbandausbau behindern können, wurden in den Mittelpunkt der Diskussion gestellt. Hürden in der Marktabfrage oder wettbewerbsbedingter paralleler Infrastrukturaufbau wurden von den Diskussionsteilnehmern hier als zentrale Punkte genannt. Erich Pipa betonte aber, dass Kooperationsmodelle in der Praxis aber auch durchaus funktionieren können. Der Breitbandausbau geschehe eben nicht allein, sondern, Wirtschaft und Politik müssen Hand in Hand gehen“, stellte Pipa in seinen Ausführungen klar.

Zum Abschluss der Veranstaltung fasste Dr. Klaus Ritgen vom Deutschen Landkreistag nochmals die zentralen Themen der zwei Tage zusammen und lobte die oftmals enge Zusammenarbeit zwischen Netzbetreiben und Kommunen beim Ausbau der Breitbandnetze.

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