Sagenhaftes Hamburg

Gestern fuhren wir mit dem Informationsmobil in die Hansestadt Hamburg ein. Bei der nun immer früher einsetzenden Dunkelheit erschien uns die Stadt mit ihren leuchtenden Häuserfassaden am Ufer der Alster in ganz neuem, eher geheimnisvollen Licht. Nicht nur um die Schifffahrt, welche naturgemäß eng mit Hamburg verbunden ist, ranken sich viele Sagen und Legenden. Auch einige Märchen, die sich bei schummrigem Licht besonders gut erzählen lassen, stammen ursprünglich aus der norddeutschen Hansestadt.

Um einige dieser fabelhaften Geschichten aus ihrem Schattendasein zu befreien, gibt es regelmäßig die Hamburger Märchentage. Dabei finden in der ganzen Stadt Veranstaltungen für Menschen aller Altersgruppen statt, bei denen sowohl Hamburger Heldengeschichten als auch Märchen aus aller Welt vorgelesen oder vorgeführt werden. In diesem Jahr stehen die Hamburger Märchentage unter dem Motto „Märchen aus Nordamerika“. Bis zum 10. November können große und kleine Besucher in sagenumwobene Welten eintauchen und über den wahren Kern dieser Geschichten nachgrübeln.

Die Hamburger Märchentage wollen in erster Linie die Freude am Lesen befördern. Im digitalen Zeitalter gibt es natürlich noch viele weitere Möglichkeiten das Kulturgut Märchen erlebbar zu machen. Die kinderfreundliche App für das Tablet, bei der die Geschichten von Zwergen, Einhörnern und Co. mit Animationen oder besonders schönen Grafiken erzählt werden, scheint hier nur der Anfang zu sein. Nach unserem Test der VR-Brille bei VRtual X können wir uns gut vorstellen, schon bald Seite an Seite mit Seeräubern oder Kobolden in das nächste Abenteuer aufzubrechen.


Foto: Burgen und Wälder sind typische Elemente in klassischen Märchen, die meist einen wahren Kern verstecken – oder eben ein Informationsmobil.
Fotocredit: BBB / Andreas Silberbach.

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