• Startseite
  • Schnelles Internet für den Burgenlandkreis

Schnelles Internet für den Burgenlandkreis

Ministerpräsident Dr. Reiner Hasseloff, Staatssekretär des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur Rainer Bomba und Landrat Götz Ulrich gaben heute im Landratsamt eine Konferenz zum Thema Breitbandausbau. Mit Hilfe staatlicher Förderung soll es bis 2018 im Burgendlandkreis keine „weißen Flecken“ mehr geben.

Am Freitag, 26. Februar, fand im Landratsamt des Burgenlandkreises eine Konferenz zum Thema Breitbandausbau statt.  Ministerpräsident Dr. Reiner Hasselhoff, Staatssekretär des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur Reiner Bomba und Landrat Götz Ulrich informierten ca. 40 Vertreter der kreisangehörigen Städte und Gemeinden, darunter Bürgermeister, Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Bürger über das Bundesförderprogramm Breitband.

Ulrich eröffnete die Konferenz, wobei er die bereits erfolgten Schritte im Beantragungsverfahren von Fördermitteln aus dem Bundesförderprogramm Breitband umriss. Mit Hilfe von Bundes- und Landesförderung wird der Burgenlandkreis voraussichtlich bis 2018 flächendeckend über schnelles Internet verfügen.  Sogenannte „weiße Flecken“ sollen bis dahin erschlossen sein, sodass jedem Haushalt mindestens 50 Mbit pro Sekunde zur Verfügung stehen. Der vorläufige Finanzierungsplan dafür sieht 25,4 Mio. Euro vor, der Eigenanteil des Burgenlandkreises liegt bei 2,5 Mio. Euro. Der Burgendlandkreis hat die Fördermittel auf Grundlage eines Wirtschaftlichkeitslückenmodells beantragt, parallel dazu wird das Land Sachsen-Anhalt voraussichtlich den Breitbandausbau finanziell unterstützen. Anschließend betonte Hasseloff die Wichtigkeit des Breitbandausbaus in über 100 kleineren Ortschaften des Burgenlandkreises, die bisher unterversorgt seien und deren Ausbau für Telekommunikationsunternehmen nicht attraktiv sei. Das Bundesförderprogramm des Bundes ermögliche auch die Erschließung dieser ländlichen Regionen. Bomba schloss sich Hasselhoff an und hob hervor, dass der Breitbandausbau alle relevanten Bereiche des gesellschaftlichen Lebens betreffe – Verkehr & Mobilität, Bauen & Wohnen, Industrie 4.0 und Digitalisierung. Letztere sei der „Schlüssel zu besserer Wettbewerbsfähigkeit“, da ein „schnelles  Netz“ heute das Hauptkriterium für Standortentscheidungen darstelle.

In der anschließenden Diskussion standen auch Tim Brauckmüller, Leiter des Breitbandbüros des Bundes, sowie Daniel Knohr und Christina Flore, Fachreferenten des Breitbandbüros des Bundes, den Anwesenden zu Fragen den Breitbandausbau betreffend zur Verfügung. Im Fokus der Diskussion stand der Aspekt, dass heutige Lösungen des Breitbandausbaus derart angelegt sein müssen, dass die Übertragungsrate von 50 Mbit pro Sekunde in einigen Jahren ohne größere Investitionen erhöht werden kann.

BBB Logo


Breitbandbüro des Bundes
T 030 60 40 40 6-0
F 030 60 40 40 6-40
E kontakt(at)breitbandbuero.de



Postanschrift
Postfach 64 01 13
10047 Berlin