Spielerische Anwendungen auf Fehmarn

Ein Junge versucht am 3-D-Drucker einen Würfel aus ausgedruckten Einzelteilen zusammenzubauen. Foto: BBB / Florian Schuh

Dieses Wochenende macht das Informationsmobil auf Fehmarn Station. Nach der Überfahrt über den „größten Kleiderbügel der Welt“, die Fehmarnsundbrücke, begrüßt das Kampagnenteam heute und morgen interessierte Besucher auf dem Marktplatz in Burg. Der größte Ort auf Fehmarn bildet gleichzeitig das Zentrum der Stadt Fehmarn. Neben den alten Backsteinhäusern besticht Burg durch seinen Titel als Ostseeheilbad.

Fehmarn  – die „goldene Krone in der Ostsee“ – ist übrigens als eine der sonnenreichsten Regionen Deutschlands bekannt. Die Insel hat ein eigenes Kartenspiel hervorgebracht, dessen Regeln von Dorf zu Dorf variieren können: Beim Scharwenzel spielen zwei Parteien gegeneinander. Wer mehr Stiche in einer Runde erzielt, erhält eine bestimmte Anzahl an Punkten. Ziel ist es, Fäden zu sammeln, die sowohl durch Punkte als auch durch taktische Manöver vergeben werden. Scharwenzel-Turniere gehören mittlerweile zum Alltag auf Fehmarn.

Das Informationsmobil hat ebenfalls ein Spiel an Bord, das direkt vor den Augen der Besucher erstellt wird: Der 3-D-Drucker produziert zur Veranschaulichung seiner Funktionsweise einen Coffin‘s Cube. Dabei handelt es sich um einen Würfel, der aus unterschiedlich geformten Bausteinen zusammengesetzt wird und auf mehrere Arten gelöst werden kann. Der US-amerikanische Spieleerfinder Stewart T. Coffin, der einige geometrische Puzzle entworfen hat, beschreibt den Würfel als ältestes Puzzle dieser Art.


Titelfoto: Ein Coffin’s Cube wird vor dem 3-D-Drucker des Informationsmobils zusammengebaut.
Fotocredits: BBB / Florian Schuh

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