Telekommunikationstag Hessen 2015

Am 7. Mai fand im Schloss Biberich in Wiesbaden der diesjährige Telekommunikationstag Hessen unter dem Motto „ Veränderungen des Telekommunikationsmarkts durch europäische Regulierungsvorhaben und Unternehmen mit globaler Marktmacht“ statt.

Bei dem Treffen im Biebricher Schloss diskutierten Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik unter anderem über nationale und europäische Regulierungsvorhaben. In seiner Begrüßungsrede forderte der Wirtschaftsstaatssekretär Mathias Samson die Entwicklung der Industrie 4.0 nachhaltig durch einen freundlichen Regulierungsrahmen zu unterstützen. Er empfahl deshalb den Datenaustausch im Bereich dieses Sektors nicht dem Telekommunikationsgesetz zu unterwerfen.

Peter Stuckmann von der Generaldirektion Kommunikationsnetze der EU-Kommission beschrieb den Handlungsdruck, um die rasant steigenden Datenmengen handhabbar zu machen. So steige das Datenvolumen jährlich um 40 Prozent und Daten würden zunehmend ausgelagert. Deswegen sei ein Rahmen für die sichere Datenübermittlung dringend notwendig, so Stuckmann in seiner Rede.

Annegret Groebel, Leiterin der Abteilung Internationales der Bundesnetzagentur, warnte hingegen vor einem Paradigmawechsel bei der Regulierung. Der funktionierende Wettbewerb dürfe nicht durch einen industriepolitischen Ansatz der Unternehmensförderung ersetzt werden, unterstrich sie im Rahmen des Diskussionsforums zur Regulierung des TK-Marktes.

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