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Christian Fischer: „Viele Probleme in Unternehmen, die seit Jahren existieren, können durch Digitalisierung beseitigt werden.“

Unternehmen sind heute mehr denn je auf leistungsstarke digitale Infrastruktur angewiesen. Cloudanwendungen, weltweite Kommunikation und mobile Dienste gehören zu den Standards und benötigen entsprechend leistungsstarke Internetanbindungen. Hier hat sich in den vergangenen Jahren Einiges getan. TecArt aus Erfurt bietet seinen Kunden seit 1999 maßgeschneiderte Softwarelösungen. Das Unternehmen ist also seit nunmehr 18 Jahren direkt an der digitalen Transformation beteiligt. Wir sprachen mit Christian Fischer, geschäftsführender Gesellschafter bei TecArt, über Digitalisierungsprozesse und über die digitalen Potenziale des Bundeslandes Thüringen.


Breitbandbüro des Bundes: Nach außen treten Sie als sehr vielseitiges Unternehmen auf, das neben Software beispielsweise auch Beratung und Schulungen anbietet. Was ist die Kernkompetenz Ihres Unternehmens und wer sind Ihre Kunden?

Christian Fischer: Als Hersteller einer browserbasierten Unternehmenssoftware haben wir ganz klar den deutschen Mittelstand im Fokus. Unternehmen entscheiden sich für uns, wenn sie ihre Prozessabläufe, Kommunikation und Entscheidungen vereinfachen und beschleunigen wollen. Da hilft es sehr, dass wir über ein innovatives Baukastensystem verfügen aus dem unsere Kunden aus über 20 Modulen ihre „Maß- Software“ konfigurieren können. Das spart massiv Zeit und Kosten und hebt TecArt dadurch stark vom Wettbewerb ab. Um unseren Kunden eine ganzheitliche und kundenorientierte Lösung zu bieten, bedienen wir neben der Standardsoftware natürlich auch die dazugehörigen Consulting- und Serviceleistungen.

BBB: Als Softwareunternehmen ist Digitalisierung für Sie sicherlich Alltag. Welche Einstellung haben Sie grundsätzlich zu diesem Thema und wird bei Ihnen im Unternehmen überhaupt noch Papier genutzt?

CF: Natürlich nutzen wir auch noch Papier. Aber Dank des TecArt-Systems wird es weniger und Bäume können länger leben. Die aktuelle Digitalisierungswelle ist ein gutes Wachstum-Beschleunigungs-Programm für uns als Softwarehersteller sowie für unsere Kunden. Seit 1999 fördern wir die digitale Transformation durch die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Software – das merken unsere Kunden natürlich am Produkt und schätzen uns als guten Partner. Viele Probleme in Unternehmen, die seit Jahren existieren, können durch Digitalisierung beseitigt werden. Das wirkt sich positiv auf die Bilanzen und Arbeitszeitkonten aus.

BBB: Wenn Sie auf die Zeit seit der Unternehmensgründung 1999 zurückblicken, welche Veränderungen haben sich mit der digitalen Transformation für Ihr Unternehmen ergeben?

CF: Eine ganze Menge. Ich erinnere mich beispielsweise noch daran, dass wir Angebote mit einem Fax verschickt haben und wir saßen vor großen 17-Zoll-Röhren-Bildschirmen. Während der Übertragung einer Datei konnte man gemütlich seinen Kaffee trinken und vorher den Klängen des Modems lauschen. Das geht heute alles wesentlich schneller, sieht besser aus und das Internet ist unser permanenter Begleiter. Software war damals auf einem Computer installiert, heute nutzt die Branche vorwiegend aus Effizienzgründen Cloud-Technologie.

BBB: Was werden Ihrer Meinung nach in den kommenden 5 bis 10 Jahren die bedeutendsten Schritte der Digitalisierung für Wirtschaft und Gesellschaft sein und wie ist Thüringen dafür aufgestellt?

CF: Wichtig ist, dass das Internet permanent in ausreichender Bandbreite verfügbar ist, da wir es zur Grundversorgung wie Strom und Wasser benötigen. Wir beobachten sehr stark alles, was mit Industrie 4.0 und Robotik zu tun. Dazu kommen weitere große Umwälzungen in der Art und Weise, wie wir in Unternehmen und Teams zusammenarbeiten. Diese Bereiche werden unser Leben weiter verbessern, aber auch abhängiger von der Technik machen.
Thüringen ist mit seinen hoch innovativen Unternehmen und den vielen Digitalisierungsinitiativen, auch dank der Thüringer Politik, gut für die Zukunft gerüstet.

BBB: Bitte vervollständigen Sie den Satz: „Digitalisierung ist für mich…“.

CF: … die größte technologische Revolution seit Erfindung der Dampfmaschine, um die Welt einfacher und besser zu machen.


Foto oben: Christian Fischer, geschäftsführender Gesellschafter der TecArt GmbH.
Foto unten: mobiles Arbeiten an Laptop und Smartphone.
Fotocredit: TecArt GmbH

Weitere Impressionen unserer Informationskampagne finden Sie in unserer Mediathek.

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