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Vorbereitungen für nächste Frequenzversteigerung: BNetzA prüft Bedarfe für 5G

Glasfasertechnik auf der Anga Com in Köln am 01.06.2017.

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat Eckpunkte zur Bereitstellung geeigneter Frequenzen für 5G veröffentlicht. Bereits im Dezember 2016 hatte die Bundesnetzagentur einen Überblick über die verfügbaren Frequenzbereiche gegeben, um erste Erwägungen für künftige Frequenzzuteilungen zu geben. Gegenstand dessen waren auch die sogenannten UMTS-Frequenzen im Bereich 2 GHz, deren Zuteilungen bald enden. Daneben wurden weitere Pionierbänder für 5G identifiziert; insbesondere das 3,6-GHz-Band.

Die Bundesnetzagentur prüft nun, ob in den benannten Bändern ausreichend Spektrum für alle Interessenten verfügbar ist. Daher wird gleichzeitig mit der Bekanntgabe der Eckpunkte ein Bedarfsermittlungsverfahren gestartet. Interessierte Unternehmen haben so die Möglichkeit, ihren Frequenzbedarf für bundesweite Frequenzzuteilungen in den Bereichen 2 GHz und 3400 – 3700 MHz zu melden. Auf Grundlage der ermittelten Bedarfe soll im Anschluss der Entwurf einer Entscheidung der Präsidentenkammer zur Bereitstellung der Frequenzen erarbeitet werden.

Die Eckpunkte sind im Internet unter www.bundesnetzagentur.de/mobilesbreitband veröffentlicht. Interessierte Unternehmen haben bis zum 30. September 2017 die Möglichkeit qualifizierte Frequenzbedarfe anzumelden. Darüber hinaus besteht für die interessierten Kreise die Gelegenheit, zu den Eckpunkten Stellung zu nehmen.


Fotocredit: BBB/Florian Schuh.

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