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Vorschlag für zukünftige Bitstrom-Regulierung veröffentlicht

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat einen Vorschlag für die Regulierung des Bitstromzugangs zur Konsultation vorgelegt. Dieser sieht vor, dass die Telekom Deutschland GmbH ihren Wettbewerbern auch zukünftig einen diskriminierungsfreien Bitstromzugang sowohl auf Layer 2- als auch Layer 3-Ebene anbieten muss.

Die Entgelte für den Layer 2-Bitstromzugang sollen dabei zukünftig einer Vorabgenehmigung seitens der BNetzA unterfallen, denn auf Grund von VDSL2-Vectoring wird der Layer 2-Bitstromzugang in großem Maße die TAL als Vorleistungsprodukt für die Bereitstellung von Breitbandanschlüssen ablösen. Der Entscheidungsentwurf greift auch die beabsichtigte Entscheidung auf, die Telekom Deutschland GmbH in 15 Städten aus der Regulierung für den Layer 3-Bitstromzugang zu entlassen, wenn dort die Verfügbarkeit von Layer-2Bitstromprodukten gegeben ist. Bei dem Layer 2-Bitstrom haben die Wettbewerber mehr Freiheit bei der Ausgestaltung ihrer Produkte, da der Datenstrom unverarbeitet per Ethernet in das eigene Netz weitergeleitet wird. Diese müssen dafür aber mehr in eigene Technik investieren, um die Datenströme entsprechend aufzubereiten.

Der Entscheidungsentwurf ist auf der Internetseite der Bundesnetzagentur veröffentlicht. Bis zum 29. Mai 2015 können schriftliche Stellungnahmen abgegeben werden

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